Unsere Medien: Jederzeit offen und ausgewogen

Einer unserer Leser schreibt über die Sendung von Maybrit Illner vom vergangenen Donnerstag unter dem Titel:

Roland Tichy: „Viele Ausländer würden sich gerne in Deutschland ausbeuten lassen.“

„Franziska Augstein (Süddeutsche Zeitung) blamierte sich, als sie ein Argument aus der Financial Times vorbrachte  (deutsche Exportabhängigkeit und -stärke aufgrund Lohndumpings)  und dem völlig unterirdischen Gegenargument von Tichy („Viele Ausländer würden sich gerne in Deutschland ausbeuten lassen.“) nichts anderes erwidern konnte als: „Dieser Meinung bin ich auch.“ Maybrit Illner fügte noch ein „Deutschland geht es gut“ hinzu. Im Beisein der deutschen Medienelite wird hier uneingeschränkt eine pervertierte Form des Wettbewerbs der Nationen ohne Einspruch als gegeben hingenommen, obwohl jedem Verfechter der sozialen Marktwirtschaft und des Wettbewerbs bei solchen Äußerungen das Grausen kommen müsste. Der Aufschrei bleibt aus, obwohl längst klar ist, dass diese Entwicklung ins Verderben führt. Diese Sendung war in einem Ausmaß ekelerregend, dass man sie nicht vergessen sollte.“

Ich kann nur empfehlen, sich die von unserem Leser angesprochene kurze Sequenz einmal anzuschauen (ab Minute 37:00, den Rest kann man sich sparen). Ist es wirklich möglich, dass Frau Augstein nach drei Jahren Eurokrise in der vergangenen Woche aus der Financial Times zum ersten Mal davon hört, [...]

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