Die ökonomische Zukunft Palästinas – Teil I

Notizen aus dem Arabischen Wirtschaftsfrühling: In dieser Serie von Berichten aus verschiedenen arabischen Ländern werden die Herausforderungen der neuesten wirtschaftlichen Entwicklungen und die wirtschaftspolitischen Antworten darauf beleuchtet, insbesondere die wirtschaftliche Lage im Zusammenhang mit den Massenaufständen, von denen die Region und die Welt seit 2011 ergriffen wurden. Der „Arabische Frühling“ in einem erweiterten, demokratischen und revolutionären Sinn mag zwar durch Sektierertum, Populismus, Petrodollars und geopolitische Einflussnahme von Außen abgelenkt werden. Aber die weit verbreiteten Meinungsverschiedenheiten über die zugrunde liegenden sozialen und wirtschaftlichen Probleme in der Region zeigen, dass der arabische „Wirtschaftsfrühling“ immer noch nicht ganz verstanden wurde und noch viel weniger zu einem wirtschaftspolitischen Umsteuern geführt hat. Diese Berichte haben zum Ziel, die besorgte Öffentlichkeit besser zu informieren und die gängigen Urteile im Hinblick auf die Region und den dort herrschenden Aufruhr zu überprüfen.

Teil I: Der israelisch- palästinensische Trugschluss der „Dualen Ökonomie“

Natürlich ließen wir uns gerne von den Auswirkungen des Wohlstands der Zentren verführen, … unsere ganze Zukunft lag in dem externen Wachstum, im Ausnutzen der Märkte der Zentren…

Raùl Prebisch – Raùl Prebisch Antrittsvorlesung, UNCTAD, Genf, 1982

Als Don Raùl vor ungefähr 30 Jahren mit einiger Ungeduld über die bislang mageren Ergebnisse der globalen wirtschaftlichen Entwicklung nachdachte, [...]

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