Brasilien: Ein Volk im Widerstand – die Agrarfrage

Ein Gastbeitrag von Jean Feyder, Luxemburg

aus dem Französischen übertragen von Gerhard Kilper

I.   Begegnungen mit Landlosen

Vom 17. bis 28. Juli 2013 nahm ich zusammen mit der Delegation zweier Luxemburger NGO‘s[1] an einer Erkundungsreise in Brasilien teil. Sie ermöglichte es uns, in den Armenvierteln von Recife bis Salvador de Bahia mit Vertretern von einem Dutzend Partnerorganisationen zusammenzutreffen. Diese sind Teil der Solidarbewegung Movimento das Communidades Populares (MCP).

Von der Einfachheit und Bescheidenheit aller Verantwortlichen der MCP-Solidarbewegung war ich stark beeindruckt. Die Menschen organisieren sich in Gemeinschaften, um gemeinsam Lösungen für die Erfüllung ihrer elementaren Grundbedürfnisse zu finden: Nahrungsbeschaffung, Zugang zu Erziehung, zu Gesundheitsversorgung und zu menschenwürdigen Wohnungen. Die in großer materieller Not und Armut lebenden Menschen beeindruckten mich durch ihr Bildungsniveau, durch ihr politisches Bewusstsein, durch ihren Sinn für Organisation und Arbeit in der Gemeinschaft sowie ihren Solidaritätsgeist.

Ich wollte die Gelegenheit meines Aufenthalts in Brasilien nutzen, um mir über Kontakte mit der Landlosen-Bewegung MST auch Einblick in die sozialen Verhältnisse auf dem Land zu verschaffen. Ein komplettes, von der MST-Bewegung im Bundesstaat Pernambuco organisiertes Tagesprogramm erlaubte uns, in Recife die Besetzung des Sitzes der INCRA, dem Nationalinstitut für Land-Kolonisierung und Agrar-Reform, durch Landlose zu erleben, außerhalb der Stadt die Chico Mendez-Siedlung (’Asentamento‘) zu besuchen und in Caruaru die Paulo Freire Schule.

Die Landlosen-Bewegung in Brasilien

Eine der mächtigsten sozialen Bewegungen Brasiliens ist die Bewegung der Landlosen (Movimento dos Sem Terra, MST). 1984 gegründet, ist sie zu einer der bestorganisierten Oppositionsbewegungen gegen den Wirtschaftsliberalismus geworden. Die Bewegung vertritt  ein Entwicklungsmodell, das sich auf eine auf die Nahrungsproduktion orientierte Landwirtschaft, den bäuerlichen Familienbetrieb und die Bewahrung der Artenvielfalt stützt. Dagegen lehnt sie die großen Agro- und Nahrungsmittelindustrien, die Monokulturen und eine auf den Export ausgerichtete Landwirtschaft ab. Hauptziel ist es jedoch, den Millionen landloser Bauern in Brasilien eigenen Boden zu verschaffen. Grundlage dieser Forderung ist die brasilianische Verfassung, die ein Recht auf Land garantiert. Die Bewegung wurde vor allem bekannt durch ihre manchmal recht spektakulären Landbesetzungen. Darüber hinaus erleichtert sie ihren Mitgliedern den Zugang zu Maschinen, Saatgut, Krediten und technischem Know-how. Die Besetzungsaktionen und die kämpferische Einstellung der Bewegung trafen jedoch auf den erbitterten Widerstand der Großgrundbesitzer. Diese griffen dabei zu Einschüchterungs- und Verfolgungsmaßnahmen. Sie ließen sogar Landarbeiter und ihre Führer ermorden, wobei sie sich der Dienste von Privatmilizen, aber auch der Staatspolizei bedienten. Die Sozialarbeit des MST ist dagegen weniger bekannt. Der Bewegung gelang es, fast 600.000 Familien mit mehr als zwei Millionen Menschen in etwa 5000 Bauernsiedlungen (»Asentamentos«) und 750 provisorischen Zeltlagern (»Acampamentos«) anzusiedeln, die im Verlauf der Landbesetzungsaktionen angelegt wurden. Das MST zählt 18.000 Aktivisten und betreibt 2500 Schulen.

Im Rahmen unseres MCP-Programms fuhren wir einige Tage später zur außerhalb von Recife gelegenen Itambé-Gemeinde in Igarassu. Dort besuchten wir die Ansiedlung (‘Acampamiento‘) „Jeremias“, die auf von landlosen Bauern besetztem Land errichtet wurde. Wir wurden von Männern und Frauen empfangen, die im Schutz ihrer ärmlichen Zeltbehausungen stehend auf uns warteten. Sie berichteten uns, ihr Ansiedlungscamp bestehe seit 18 Monaten und umfasse 37 Familien.

Die meisten dieser Leute hatten vorher in einer Zuckerrohrfabrik als Zuckerrohrschneider gearbeitet, die insolvent wurde. Die Folge war die Entlassung von 3000 Arbeitern. Ein Sprecher der Arbeiter schilderte uns, wie sie vom Eigentümer der Fabrik ausgebeutet und verachtet wurden.  Das Monatsgehalt eines Zuckerrohrschneiders betrug monatlich 690 RS, ungefähr 240 Euro. Ein Zuckerrohrschneider arbeitet normalerweise nur rund 6 Monate lang im Jahr.

Wir beendeten unseren Aufenthalt in Brasilien in Sao Paulo. Hier wurden wir zunächst am Hauptsitz des MST empfangen und besichtigten zwei Tage später die etwa 70 km außerhalb der Stadt gelegene Schule „Escola Nacional Florestan Fernandes“. Der groß angelegte Schulkomplex wurde im Jahr 2005 eröffnet. Er dient der Bildung und Ausbildung aktiver MST-Mitglieder sowie der Mitglieder anderer sozialer Bewegungen in Brasilien und Lateinamerika. Der Unterricht umfasst Kurse in Geschichte und Soziologie,  Menschenrechten, Marxismus und Agrar-Ökologie. Aufgrund des Prestiges der Schule unterrichten hier auch viele Professoren der Universität Sao Paulo.

II. Agrarreform als permanente gesellschaftliche Herausforderung

Die mit landlosen Bauern in der Umgegend von Recife und mit MST-Vertretern verbrachten Tage schärften mein Bewusstsein für die Dimension der ungerechten Landverteilung in Brasilien. Wir konnten auf den Straßen zwei Stunden lang mit dem Auto fahren und sahen links und rechts der Straße immer nur unendliche Zuckerrohrfelder, eine der wichtigsten, Wirtschaftsproduktionen Pernambucos. In diesem Bundesstaat, mit einer Gesamtfläche von 98 000 qm dreimal größer als Belgien, kontrollieren – gestern und heute – 27 Familien 25 Millionen Hektar Land. Gleichzeitig existiert eine große Zahl von Arbeitern und Landlosen, die zu den ärmsten in Brasilien gehören. Sie haben praktisch nichts und verdienen, wenn sie Arbeit auf den Zuckerrohrfeldern finden, Hungerlöhne, mit denen sie nur ein Leben unterhalb des Existenzminimums führen können. Es handelt sich um eine strukturelle Ungerechtigkeit, für deren Beseitigung die an der Macht befindlichen brasilianischen Eliten nie Anlass sahen.

Brasilien, ein Schwellenland … und sehr zerbrechlich

Brasilien ist ein aufstrebendes Schwellenland. Weltweit stellt Brasilien die siebtgrößte Volkswirtschaft dar. Das Land beginnt jetzt mit der off-shore-Ausbeutung großer Erdölreserven. In diesem Jahr organisiert Brasilien die Fußballweltmeisterschaft und im Jahr 2016 die Olympischen Spiele. Brasilien ist Mitglied in der Gruppe aufstrebender Volkswirtschaften BRICS (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) und entwickelt eine Kooperation mit Afrika.

Ganz überraschend gingen im Juli letzten Jahres in Brasilien die Menschen zu Zehntausenden auf die Straße, zunächst als Protest gegen gestiegene Tarife im öffentlichen Transportwesen, dann zur Vorbringung einer Reihen von Forderungen – von der Verbesserung des Gesundheitswesens und der Bildungspolitik bis zum Kampf gegen die Korruption. Zugleich wurde die Verschwendung von Milliarden für den Bau neuer Stadien bemängelt.

Für Frei Betto, Schriftsteller, Berater sozialer Bewegungen und dominikanischer Pater, verändert sich die Reichtumskonzentration samt der in Gang befindlichen Ausuferung der Finanzwirtschaft praktisch nicht. 5000 Familien verfügen über 45% des Volkseinkommens bzw. Sozialprodukts. Daher sei Brasilien eines der Länder mit der ungleichsten Einkommensverteilung auf der Welt. Gleichzeitig aber auch eines der ungerechtesten Länder, was die Demokratie extrem schwäche und sie praktisch zu einer Farce werden lasse… Über die Dollarschiene werde auf Agrarexporte zu Lasten von Agrar-Ökologie und familiär-solidarischer Familienökonomie gesetzt, die 60% dessen produziert, was die Brasilianer essen.

Die brasilianische Großgrundbesitz-Struktur ist direktes Erbe des portugiesischen Vize-Königtums und des über 350 Jahre lang vorherrschenden Sklavenregimes. 2% der Grundeigentümer verfügen über 43% des bebaubaren Landes.

Früher arbeiteten in der Zuckerindustrie viele Landarbeiter, aber seit rund 10 Jahren setzen die Großunternehmen zur Zuckerrohr-Ernte Pflückmaschinen anstelle von Arbeitern ein. Da jede Pflückmaschine 150 Zuckerrohrschneider ersetzt, führte die Einführung der Technik zu verstärkter Abwanderung der armen Landbevölkerung in die Großstädte. Der Fall internationaler Börsen-Zuckerkurse bewirkte Insolvenzen vieler Zuckerfabriken und verstärkte die Landflucht weiter. Brasilien zählt insgesamt etwa 4,8 Millionen Landlose. Fast 583 000 Familien unternahmen zwischen 2000 und 2007 Landbesetzungen. 373 000 dieser Familien hatten direkte Kontakte mit dem MST.

Zwar brachte die Regierung Lula mit der Einführung der Bolsa Familial, einer Art Sozialversicherung für die Ärmsten, sozialen Fortschritt für Brasilien. Doch entgegen den  Erwartungen und seinen Versprechungen gab es unter Lulas Regierung keine Fortschritte in der Agrarreformfrage. Lula genehmigte – stattdessen – riesige Rodungsprogramme in den Amazonaswäldern zur Entwicklung von Viehzucht und Sojakultur .

Der neue Wirtschaftsriese Agrobusiness

Das archaische, aus der Kolonialzeit stammende Latifundium steht neben dem modernen, mit beträchtlichem Kapital und wirksamer Mechanisierung ausgestatteten landwirtschaftlichen Betrieb. Viele dieser sehr großen Güter werden von transkontinentalen Privatunternehmen bewirtschaftet, die oft amerikanischer, japanischer oder europäischer Herkunft sind.

Es handelt sich dabei um die einzige echte »kapitalistische« Landwirtschaft der Welt, wenn man die Höhe der ausländischen Fonds und Kapitalien betrachtet, die in die Schaffung dieser riesigen Agrarfabriken investiert wurden, die oft mehrere tausend oder zehntausend Hektar umfassen. Das Land besitzt die produktivste Landwirtschaft der Welt, die aus der technologischen Revolution des Nordens Nutzen zieht und gleichzeitig ihren Arbeitern Löhne in der Größenordnung von einem US-Dollar am Tag zahlt.

Die großen nationalen und transnationalen Firmen versuchen, das Modell einer auf Exporte ausgerichteten Landwirtschaft immer weiter auszudehnen. Von nun an stehen die Bauernbewegungen weniger den alten Latifundien als vielmehr den neuen Multis gegenüber, die mehr und mehr die Ländereien der Latifundienbesitzer übernehmen, die seit langem ziemlich unproduktiv waren. Diese unterliegen jetzt der Produktivitätslogik großflächiger Monokulturen, wobei auf immer mehr Flächen Soja und Zuckerrohr angebaut werden.

Das brasilianische Agrobusiness umfasst 300.000 Betriebe von mehr als 200 Hektar. Die Betriebe von 15.000 Landbesitzern sind sogar größer als 2500 Hektar, was zusammen etwa 98 Millionen Hektar ergibt. Die riesigen brasilianischen Baumwollfarmen haben eine durchschnittliche Größe von 6000 bis 7000 Hektar. 20 Unternehmen, von denen zwei Drittel transnational sind, kontrollieren den gesamten brasilianischen Agrargüter-, Düngemittel- und Pflanzenschutzmittelhandel.

Mit seinem Binnenmarkt von 185 Millionen Verbrauchern hat sich Brasilien zur drittgrößten Agrarmacht der Welt nach den USA und der EU entwickelt. Das Land ist heute der weltweit größte Produzent solcher Erzeugnisse wie grüner Kaffee, Zuckerrohr und Orangen, der zweitgrößte Rindfleisch- und Sojaerzeuger und der drittgrößte Geflügelfleisch- und Maisproduzent. Es ist mit 37 Prozent der weltweiten Gesamtexportmenge dieses Produkts der größte Sojaexporteur und mit 18 Prozent der weltweiten Exporte der größte Zuckerexporteur. Darüber hinaus ist Brasilien der größte und effizienteste Produzent von Agrotreibstoffen auf unserem Planeten, was auf die geringen Produktionskosten seines Zuckerrohrs zurückzuführen ist. In der WTO verfolgt Brasilien eine offensive Politik, mit der sich das Land neue Landwirtschaftsmärkte erschließen möchte und die sogar bewirkte, sich der Einführung eines speziellen Schutzklauselmechanismus entgegenzustellen, den Indien mit der Unterstützung einer Mehrheit der Entwicklungsländer forderte.

III.  Das Jahr 2013 mit negativer Bilanz für den MST

Nach Joao-Pedro Stedile, dem historischen Anführer der MST-Bewegung, beschleunigt sich der Konzentrationsprozess bei der Verteilung des Landeigentums und im Agrarbereich weiter. Eine ganze Lawine Finanzkapitals aus dem Ausland ergoss sich über das Land mit dem Ziel, die Kontrolle über weitere Ländereien, Wasservorkommen, Fabriken und Agrarindustrien sowie über praktisch den gesamten Außenhandel mit Agrarfertigprodukten zu übernehmen.

Stedile fügt hinzu, die Agrarlobby als treuer Verteidiger kapitalistischer Interessen von Großgrundbesitzern und internationalen Unternehmen habe es nunmehr auf Eingeborenen- Landflächen abgesehen, nachdem es ihr im letzten Jahr gelungen war, eine Revision der Waldregulierung (Codigo florestal, ein Gesetz gegen Waldrodung) zu verhindern. Die Agrarlobby wolle auch das Inkrafttreten eines Gesetzes verhindern, das diejenigen unter Strafe stellt, die immer noch Sklavenarbeit praktizieren. „Außerdem wollen sie den Gebrauch von Terminator-Saatgut zulassen. Das sind Samen, die nur einmal treiben und die in der ganzen Welt verboten sind“.

Die Regierung Dilma Rousseff, so Stedile, habe weniger Land enteignet als etwa die letzte Militär-Diktatur-Regierung des Generals Figueiredo (1979-1985). Und diese Politik halte an, während gleichzeitig mehr als 100 000 Familien auf Landzuweisung warten und in ihren   Behausungen entlang der Landstraßen dahindarben.

Wirkliche Fortschritte gab es für Landarbeiter im Jahr 2013 durch die Ingangsetzung eines nationalen Agrar-Ökologie-Programms. Dafür wurden 9 Milliarden Reais zur Entwicklung von ökologischen Kulturen im ganzen Land bereitgestellt. Dann die Errungenschaft, dass jungen Landlosen über Partnerschaften mit Universitäten Kurse auf Hochschulniveau angeboten werden. Schließlich das Programm „mehr Ärzte“, das ausländischen Medizinern die Niederlassung in von Landflucht betroffenen Gebieten ermöglicht.

Ein das Jahr 2013 prägendes Element war nach Stedile das Ansteigen sichtbar gewordener sozialer Widersprüche infolge des praktizierten Agrar-Außenhandelsmodells. Das zeige sich in besonders brutalen Formen in Umweltschäden durch intensiven Gifteinsatz – die Steigerung der Krebserkrankungen als Folge des Giftstoffeinsatzes seien in Brasilien ein echtes Problem öffentlicher Gesundheit geworden –, und das Agrarexport-Modell verführe auch zu Lebensmittel-Preismanipulationen.

Stedile spricht zuletzt die großen städtischen Mobilisierungsbewegungen vom Juni vergangenen Jahres an. „Mit ihren Forderungen nach grundsätzlichem Wandel und für ein besseres Brasilien übernahmen die jungen Großstädter unsere Vorstellungen. 2014 werden wir uns ihnen sicherlich anschließen, politische Reformen und die Einberufung einer Verfassung gebenden Versammlung verlangen.“

IV. Schlussfolgerungen

Aus dem vorstehenden Text lassen sich mehrere Schlüsse ziehen. Aufgrund des immer größer werdenden Gewichts von Großkapital und Finanzmärkten in Brasilien und anderswo ist eine möglichst enge Kooperation der verschiedenen sozialen Bewegungen erforderlich. So zwischen der MCP-Bewegung und dem MST, aber auch zwischen brasilianischen und europäischen Sozialbewegungen.

Eine andere Schlussfolgerung ist, dass die weiterhin erforderlichen Solidarität mit Landlosen es erfordert, dass das Problem des Zugangs zu Boden sowie die Durchführung von Agrarreformen auf der weltweiten Agenda sozialer Bewegungen bleiben muss. Diese Fragen stellen sich auch in vielen anderen lateinamerikanischen Ländern – wie  in Paraguay und Guatemala –, und auch im südlichen Afrika, auf den Philippinen und in Ländern des indischen Subkontinents, besonders in Indien selbst. Auch in diesem „Internationalen Jahr der Familien- Landwirtschaft“ sollten diese wirklich drängenden Probleme nicht vergessen werden.

Jean Feyder hat eine lange Karriere als Diplomat im Dienst des luxemburgischen Außenministeriums 2012 beendet. Von 1998- 2005 war er Direktor für Entwicklungszusammenarbeit und von 2005-2012 Botschafter und ständiger Vertreter Luxemburgs in Genf bei der UNO und der WTO. Er ist jetzt Mitarbeiter bei verschiedenen NGO’s und internationalen Instituten vor allem in den Bereichen Nord-Süd Handel/Beziehungen, Landwirtschaft und Agroökologie. Er ist Autor des Buches ‘Mordshunger‘, Westend, 2010.

 


[1]  Action Solidarité Tiers Monde ASTM) und Solidaresch Hellef Reiserbann (SHR)

 

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