Archiv | 10.09.2014

Der starke Juli – Statistik für Feinschmecker

Die Auftragseingänge in der deutschen Industrie waren im Juli – wir hatten in einem Abo-Artikel darüber berichtet – aus unserer Sicht erstaunlich gut und im Widerspruch zum ifo-Geschäftsklimaindex gelaufen. Preis-, arbeitstäglich und saisonbereinigt hatten sie gegenüber dem Juni 2014 um starke 4,6 Prozent zugenommen. In der Pressemitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums war darauf hingewiesen worden, dass Großaufträge zu dem positiven Ergebnis beitrugen. Doch auch ohne Großaufträge stieg der Index der Auftragseingänge noch um 2,1 Prozent. Die Beurteilung des Wirtschaftsministeriums fiel entsprechend positiv aus: Der „kräftige Anstieg der Bestelltätigkeit [liefert] ein ermutigendes Signal für die Industriekonjunktur. Großaufträge spielten hierbei eine Rolle, aber auch unter Herausrechnung der Großaufträge entwickelte sich die Bestelltätigkeit in den letzten beiden Monaten erfreulich positiv.“

Wir konnten und können uns dieser positiven Sicht der aktuellen Lage und der Zuversicht für die konjunkturelle Entwicklung in den nächsten Monaten nicht anschließen. Die Gründe dafür haben wir bereits mehrfach beschrieben. Nun ist ein weiterer hinzugekommen, den wir heute ergänzend zu unserem letzten Beitrag zur Lage der Konjunktur nachliefern wollen.

Doch der Reihe nach: Inzwischen sind auch die Juli-Zahlen zur deutschen Industrieproduktion veröffentlicht worden. Das Statistische Bundesamt gab bekannt, dass sie preis-, arbeitstäglich und saisonbereinigt gegenüber dem Juni um 2,6 Prozent zulegte. [...]

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