Klimaschutz: Neue UN Studie mit „neuen“ Einsichten – spät, aber immerhin

Die Vereinten Nationen (UN) haben eine neue Untersuchung vorgestellt, die sich der Frage des Konfliktes zwischen „Wachstum“ und Klimaschutz widmet. Eine Expertengruppe hat sich vor dem UN-Sondergipfel, der in einigen Tagen stattfindet, daran gemacht, die alten Vorurteile gegen vermehrten Klima- und Umweltschutz abzubauen. In der Presse (hier z.B. in der SZ) wird der Bericht nach dem Motto rezipiert „Wachstum und Klimaschutz vertragen sich“.

Um es vorwegzunehmen: Es gibt zwar einige Fortschritte, aber keineswegs einen Durchbruch. Solange die „Experten“ trotz einiger Qualifizierungen an der überkommenen Wirtschaftstheorie festhalten, ist nicht zu erwarten, dass sie den Zusammenhang von Wachstum und Klimaschutz angemessen analysieren und die richtigen wirtschaftspolitischen Schlussfolgerungen ziehen können.

Die Kommission schreibt aber immerhin: „There is a perception that strong economic growth and climate action are not, in fact, compatible. Some people argue that action to tackle climate change will inevitably damage economic growth, so societies have to choose: grow and accept rising climate risk, or reduce climate risk but accept economic stagnation and continued under-development. This view is based on a fundamental misunderstanding of the dynamics of today’s global economy. It is anchored in an implicit assumption that economies are unchanging and efficient, [...]

Guter Journalismus hat seinen Preis

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