Archiv flassbeck-economics | 05.11.2014 (editiert am 25.05.2016)

Tschechien, Ungarn und die Slowakei: Drei Länder in großen Schwierigkeiten – innerhalb und außerhalb der EWU, Teil 1

Wir hatten in den vorherigen Berichten über Länder in Mittel- und Osteuropa festgestellt, dass die meisten nach einem kräftigen Wirtschaftswachstum zu Beginn des Jahrhunderts inzwischen erhebliche Schwierigkeiten haben, ihre Wirtschaften wiederzubeleben und auf die alten Wachstumspfade zurückzukehren.

Das gilt auch für die drei Länder, denen heute unsere Aufmerksamkeit gelten soll. Diese drei Länder sind Mitglieder der EU, sie sind Nachbarn und Tschechien und die Slowakei waren nach dem Zweiten Weltkrieg bis zum Fall des Eisernen Vorhangs vereinigt in der Tschechoslowakei. Zwei von ihnen, Ungarn und Tschechien, haben sich noch nicht entschieden, ob und wann sie der Europäischen Währungsunion (EWU) beitreten sollen. Die Slowakei ist bereits seit 2009 Mitglied.

Alle drei Länder, die wir wegen ähnlicher Größenverhältnisse und geographischer Lage mit Österreich vergleichen, haben einen Aufholprozess hinter sich (vgl. Abbildung 1).

Abbildung 1

Abb1 BIP

Seit der Öffnung nach Westen Anfang der 90er Jahre bis zur globalen Finanzkrise 2008 ist es diesen Ländern gelungen, ihr Bruttoinlandsprodukt (BIP) real beträchtlich zu steigern, in Ungarn um immerhin die Hälfte, in Tschechien um gut zwei Drittel, und in der Slowakei gelang sogar eine Verdoppelung. Das entspricht zwischen 1993 und 2008 einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 3,0 Prozent in Ungarn, [...]

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