Archiv flassbeck-economics | 13.11.2014 (editiert am 25.05.2016)

Unser Geldsystem XXX: Helikoptergeld

Viele Leser haben uns gebeten, im Rahmen unserer Geldserie zu dem derzeit vielfach diskutierten Helikoptergeld Stellung zu beziehen, also zu der Vorstellung, dass, wenn alle anderen Maßnahmen der Geldpolitik zur Deflationsbekämpfung fehlschlagen, die Zentralbank auch einfach Geld an die Bürger verteilen könnte, damit die mehr kaufen. Alternativ wird vorgeschlagen, dass die Zentralbank einfach auch selbst reale Güter kaufen könnte, um die Nachfrage auf den Märkten zu erhöhen und damit die Preisentwicklung wieder zu stabilisieren, d.h. weg von der Null (oder gar von unter null) in die positive Richtung zu hieven.

Ein unserer Ansicht nach eigentlich kluger Beobachter aus England, Ambrose Evans-Pritchard, schrieb dazu vergangene Woche in „The Telegraph“: „Hawks claim that QE would make no difference because interest rates are already near zero, and the German 10-year Bund is already the lowest in history. This is eyewash. Central banks can print money to buy gold, land, oil for strategic reserves (why not?) or Charollais cattle. Or they can print to build roads or windmills. They can hand the money out as cash envelopes. If they did this, even the dimmest wits would see that QE is a monetary device and can always defeat deflation as a mathematical principle. [...]

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