Archiv | 29.01.2015

Liebe Versicherungen, …

… mit der Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) vom 22. Januar 2015, im großen Stil Anleihen aufzukaufen, seid ihr nicht so glücklich. Das war vorherzusehen. Die kurzfristigen Zinsen werden von der Zentralbank festgesetzt und sind praktisch bei null. Und die langfristigen Zinsen folgen diesem Trend, wie sie es immer tun. Somit sind sie auch sehr niedrig. Lebensversicherer tun sich zunehmend schwer, bestehende Zusagen hinsichtlich eines Garantiezinses für ihre Kunden zu erfüllen. Private Krankenversicherer sehen diese Entwicklung ebenfalls mit Sorge, denn weniger Zinserträge ihrer Kapitalanlagen bedeuten steigende Beiträge für die Kunden.

Nicht mehr lange, und Sie, liebe Versicherungen, stehen mit dem Rücken zur Wand, fürchte ich. Aber es gibt einen Silberstreif am Horizont:

Alle, die dringend und langfristig, also nachhaltig, bessere Renditen und höhere Kapitalerträge brauchen, müssen nur ihr ökonomisches Modell überdenken, um aus dem Zinstal herauszufinden. Wir haben hier bei flassbeck-economics einen Vorschlag für sie, von dem wir vollkommen sicher sind, dass er funktionieren wird.

Die Überlegung beginnt damit, dass die durchschnittliche gesamtwirtschaftliche Lohnentwicklung (genauer gesagt die Entwicklung der Lohnstückkosten) mehr als jede andere Größe die Entwicklung der Inflation determinieren:

2014_11_04 Abb 1 ULC GDP deflator

(Diese Grafik haben wir schon öfter auf diesen Seiten gezeigt, [...]

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