Archiv | 24.02.2015

Die FAZ bessert nach

Na also, geht doch!

Die FAZ ist lernfähig!

Ein Leser (danke dafür!) weist darauf hin, dass der von uns monierte Satz verschwunden ist.

Der Absatz heißt jetzt:

„Deshalb sind die Esten so zuversichtlich. Ihre Krise war heftig, aber schnell wieder vorbei. Die Esten haben kräftig gespart. Sie haben genau das konsequent gemacht, was Griechenland verschleppt hat. Das waren zwei harte Jahre, aber danach ging es wieder aufwärts. Estland trat dem Euro bei. Wenn es aufwärts geht, schöpft das Land Mut und Zuversicht.“

Da müssen die Griechen jetzt nur noch ein wenig mehr sparen, dann geht es wie durch ein Wunder aufwärts. Die FAZ merkt nicht mal, dass der einzige Satz, der dem Absatz einen Sinn hätte geben können, jetzt weg ist. Abwertung wäre in der Tat ein positiver Impuls gewesen, den gibt es jetzt aber nicht mehr, womit die ganze Aussage in sich zusammenfällt bzw. auf reine durch nichts zu begründende Spar-Ideologie schrumpft. [...]

Nichts schreibt sich von allein!

Nur für Abonnenten

MAKROSKOP ist das Magazin einer Neuen Monetären Ökonomik und damit in Deutschland einzigartig. MAKROSKOP steht für das große Ganze. Wir haben einen Blick auf Geld, Wirtschaft und Politik, den Sie so woanders nicht finden.

Dabei leben wir von unseren Autoren – Quer- und Weitdenkern –, ihren Recherchen, ihrem Wissen und ihrem Enthusiasmus. Gemeinsam scheren wir aus den schmaler werdenden Leitplanken des Denkbaren aus. Wir verlassen die journalistische Filterblase, in der sich viele eingerichtet haben. Wir öffnen Fenster und bringen frische Luft in die engen und verstaubten Debattenräume.

Das verschafft uns nicht nur Freunde.

Wenn Sie uns gerade deswegen unterstützen möchten, dann folgen Sie einfach dem Button. Alle Abonnements beginnen ganz unverbindlich und sofort kündbar mit einer zweiwöchigen Testphase.

Testen Sie Makroskop

Anmelden