"Volltreffer!"

, schreibt einer unserer Leser. Und weiter: „Die Hans-und-Traute-Matthöfer-Stiftung in der Friedrich-Ebert-Stiftung ehrte den schottischen Ökonomen Marc Blyth mit dem Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik. Ein wahrlich würdiger Preisträger.

Mit seiner Publikation „Wie Europa sich kaputtspart – die gescheiterte Idee der Austeritätspolitik“ ist er dem gescheiterten Zeitgeist der Mehrheitsökonomen energisch und wirkungsvoll entgegengetreten.

Mit seinen Analysen und streitbaren Aussagen richtet er sich gezielt gegen diejenigen, die mit eben dieser Austeritätspolitik Europa und die Euro-Zone in den Ruin treiben. Dies führt zwangsläufig zu der Frage, was ausgerechnet eine der SPD nahestehende Stiftung dazu bringt, einen solchen Preis zu verleihen?

In der Ausschreibung für die Bewerbungen um die Vergabe dieses Preises heißt es immerhin:

„Mit dem Preis werden Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler-innen geehrt, die jenseits der volkswirtschaftlichen Standardtheorie oder des makroökonomischen Mainstreams neue Antworten auf die großen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Herausforderungen suchen.“

Und nun wurde als erster ein Ökonom geehrt, der den wirtschaftspolitischen Praktiken der SPD in den letzten 20 Jahren vollkommen widerspricht. Marc Blyth war unmissverständlich und aufrichtig genug, dies in seiner ‚Dankesrede‘ zum Ausdruck zu bringen. Leider fehlt ein Abdruck seiner Rede auf der Veranstaltungsseite ebenso, wie auf den Seiten der Hans-und-Traute-Matthöfer-Stiftung in der Friedrich-Ebert-Stiftung. [...]

Guter Journalismus hat seinen Preis

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