Die internationale Finanzwelt und die Macht der Ideen

Albrecht Müller bemerkte in den NachDenkSeiten zu meinem Stück über den IWF:

„Ich kann Heiner Flassbecks Ablehnung, dem Wirken finanzkräftiger Gruppen in der Welt nachzugehen, nicht nachzuvollziehen. Was war denn 1998/1999? Warum gab es die Kampagne gegen Lafontaine? Nur wegen Schröders Machtanspruch? Wer hat denn die Befreiung der Gewinne beim Verkauf von Unternehmen und Unternehmensteilen zum 1.1.2002 durchgesetzt und wer sorgt dafür, dass das bis heute gilt? Ich neige nicht zu Verschwörungstheorien. Aber wir können doch nicht an der Erkenntnis vorbeischrammen, dass es einen engen Kontakt zwischen Schröder/Clement und wichtigen Leuten in der Finanzwirtschaft der USA gab.
Und: Ist es nicht ein bisschen naiv, anzunehmen die wirklich finanzkräftigen Gruppen in der Welt würden nicht planen, wie sie ihre finanzielle Vormacht und ihre großen Einkünfte sichern?

Und gleich am Anfang fragt er: „Ist es realitätsnah zu glauben, man könne durch persönliches politisches Engagement hier in Deutschland etwas an den Strukturen der internationalen Finanzwelt und den dahinter steckenden ökonomischen Theorien ändern?

Meine Antwort auf diese Frage ist uneingeschränkt ja.

Zur Klarstellung: Ich bin überhaupt nicht dagegen, „dem Wirken finanzkräftiger Gruppen nachzugehen“. Mein Punkt ist nur, [...]

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