Archiv | 13.05.2015

Kurze Anmerkung zur Phoenix-Sendung gestern um 22:15 Uhr

Udo van Kampen und Markus C. Kerber konnten gestern bei Phoenix nicht verstehen, dass zwar alle Staaten gleichzeitig ihre Produktivität steigern können, aber aus logischen Gründen nicht alle gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit. Wettbewerbsfähigkeit ist ein relatives Konzept, genau wie z.B. Marktanteile. Was einer gewinnt, muss ein anderer verlieren. Und das hat, anders als Markus C. Kerber vielleicht glaubt, nichts damit zu tun, ob manche Länder eine Industrie haben und andere nicht. Schade, dass beide Diskutanten offensichtlich gar zu leicht auf die Konfusions-Rhetorik der Bundesregierung („wir müssen alle wettbewerbsfähiger werden“) hereingefallen sind. Wenn das symptomatisch für die Logik und Qualität der augenblicklichen Debatten ist, kann einem um Europas Zukunft bang werden.

Es gibt noch wesentlich mehr zu dieser Sendung anzumerken, was das Team von flassbeck-economics noch angehen wird. [...]

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