Archiv flassbeck-economics | 24.06.2015 (editiert am 25.05.2016)

Die europäische Konjunktur weiter ohne Impulse – Teil 2

Im ersten Teil haben wir gesehen, dass sich auch im April in der europäischen Industrie keine Wende zum Positiven abzeichnet bzw. die leichten Belebungen, die es gibt, nicht auf eine robuste Aufwärtsentwicklung schließen lassen.

Das Gleiche gilt für die Bauproduktion (wo die Daten allerdings in einigen Ländern etwas hinterherhinken). Abbildung 1 zeigt, dass es auch in diesem Sektor für die EWU insgesamt keine Wende gibt, sondern weiterhin Stagnation angesagt ist. In Deutschland dagegen stellt sich die Entwicklung der Bauproduktion besser dar. Auch andere Indikatoren sprechen dafür, dass es hier eine Belebung gibt. Die etwas bessere Realeinkommensentwicklung bei stabilen Beschäftigungsverhältnissen und die niedrigen Zinsen regen sicher einige Bauvorhaben an. Eine große Rolle spielt dabei sicherlich, dass institutionelle Anleger mit normalen Sparanlagen kaum noch eine positive Rendite erzielen können und entsprechend teilweise auf das „Betongold“ ausweichen. Im Bereich des öffentlichen Baus läuft es ebenfalls etwas besser.

Weiter abwärts gerichtet ist hingegen die Bauproduktion in Frankreich, das keinen Boden zu finden scheint.

Abbildung 1

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Abbildung 2

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In ganz Südeuropa herrscht weiterhin Stillstand. In Spanien, wo es zwischenzeitlich eine leichte Erholung gegeben hatte, [...]

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