Jüngste Erkenntnisse des IWF zur Energie- und Umweltpolitik und päpstliche Weisheit – Einklang zwischen Vernunft und Ethik

Ist der Zug in Sachen Klimawandel heute vielleicht bereits abgefahren, ein Temperaturanstieg um deutlich über zwei Grad Celsius noch im Verlauf dieses Jahrhunderts mit gravierenden Auswirkungen auf alles Leben auf diesem Planeten kaum noch zu verhindern? Oder besteht doch noch Hoffnung dafür, dass die Krone der Schöpfung, die kluge Menschheit, ihr globales Gemeinwohl durch eine intelligentere Energie- und Umweltpolitik rechtzeitig entsprechend wird regeln und dadurch eine wirksame Begrenzung des Klimawandels erreichen können? Ich gestehe, dass meine persönlichen Einschätzungen hierzu in den letzten Jahren zunehmend in die pessimistische Richtung neigten. In jüngerer Zeit aber meine ich mehr und mehr Hoffnungsstrahlen in dieser Sache ausmachen zu können. Der Klimagipfel der Vereinten Nationen in Paris im Dezember diesen Jahres scheint die Bedeutung dieser gemeinschaftlichen Herausforderung immer mehr Menschen ins Bewusstsein zu bringen. Die Pleite von Kopenhagen von vor sechs Jahren wirft weiterhin tiefe Schatten. Aber es gibt auch Licht. Vielleicht wird man in Paris endlich den notwendigen Bruch in der Entwicklung, eine Revolution der Klimapolitik, schaffen.

Führungspersönlichkeiten auf allen Ebenen können in Sachen Umweltschutz und -bewusstsein ihren kleinen oder großen Beitrag leisten. Das fängt beim Fußballjugendtrainer an, der seine Schützlinge zur Verwendung von Mehrwegflaschen oder zumindest zum Recycling etwaiger Kunststoffflaschen anhält. [...]

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