Aufgelesen bei … Angelica Schwall-Düren von der SPD

Einer unserer Leser schreibt: „In Ihrem Artikel „Griechenland war auf gutem Weg? – Der Bundesfinanzminister verweigert sich der Realität und Griechenland steht am Scheideweg“ vom 18.2.2015 fragen Sie: „Gibt es in der ganzen Partei [SPD] niemanden mehr, der den Mut hat, gegen diesen Wahnsinn [u. a. Austeritätspolitik] öffentlich aufzustehen?“

Ich komme aus Nordrhein-Westfalen. Die NRW-Europaministerin Dr. Angelica Schwall-Düren (SPD) kritisiert hin und wieder die Austeritätspolitik, allerdings nicht an vorderster Front, eher „en passant“, aber dann doch mit deutlichen Worten:

In einer Rede vom 25.03.2014 sagte sie:

„Allerdings dürfen die EU und ihre Mitgliedstaaten es meiner Meinung nach nicht zulassen, dass Menschen sich zum Verlassen ihrer Heimat gezwungen sehen, weil sie aufgrund der von den Staats- und Regierungschefs der EU – allen voran Deutschland – verschriebenen extremen Austeritätspolitik im eigenen Land keine wirtschaftliche Zukunft für sich sehen. Diese Entwicklung ist vielmehr ein Alarmzeichen für Europa, das zu politischen Konsequenzen führen muss. […] Die Befürchtungen keynesianischer Wirtschaftswissenschaftler sind zum Teil schon eingetroffen: Austerität in der Krise führt zu Rezession, Ansteigen der Verschuldung und weitreichender Verelendung. Was die Krisenländer jetzt brauchen, sind Investitionen in nachhaltige Wirtschaftszweige, sie brauchen unsere Solidarität nicht nur mit ihren (und unseren) Banken, [...]

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