Eine merkwürdige Reaktion in der SZ und eine Antwort von Fritz Glunk darauf

Im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung (hier) gibt es eine mehr als merkwürdige Reaktion auf den Brief der fünf Ökonomen an Angela Merkel. Der frühere Herausgeber der Gazette München, Fritz Glunk, hat daraufhin an den Autor der SZ, Adrian Kraye, folgende Mail gesendet und uns zur Verfügung gestellt:

„Sehr geehrter Herr Kreye,

vor einigen Jahren waren Sie bei einer Strategiebesprechung im Haus des damaligen Herausgebers der GAZETTE dabei. Aus der Begegnung ergab sich keine weiterführende Zusammenarbeit, und nach der Lektüre Ihres „Ehrenwerte Anliegen“ ist mir auch klar, warum.

Avaaz mag so „umstritten“ sein, wie Sie schreiben: Wenn es jedoch Daniel Boese gelingt, fünf Wissenschaftler zu einem gemeinsamen Offenen Brief an Angela Merkel zu bewegen, dann ist dieser Brief nicht schon deshalb gering zu bewerten, weil ihn ein „media campaigner for Avaaz“ auf den Weg gebracht hat. Unabhängig davon und auf jeden Fall bleiben die Autorität der Briefverfasser und das Gewicht des Briefinhalts bestehen.

Vollends unbegreiflich ist der letzte Absatz des Artikels. Wer hat denn die behauptete „Trennung der außerparlamentarischen Gewalten“ (ein verdächtig suggestionsreicher Neu-Begriff) als Gebot aufgestellt? Dürfen Wissenschaftler, als Professoren der Wahrheit verpflichtet, [...]

Guter Journalismus hat seinen Preis

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