Archiv | 16.09.2015

Die Europäische Konjunktur im Herbst 2015: Das endlose Debakel des Wolfgang Schäuble (Teil 1)

Leider muss ich mich wiederholen: „Man sollte die Leute ja immer an ihren eigenen Worten messen.“ Auf diese Weise habe ich vor mehr als einem Jahr (hier) den Bundesfinanzminister mit einem Artikel aus der Financial Times vom September 2013 (also von vor genau zwei Jahren!) zitiert. Dort sagte er:

The world should rejoice at the positive economic signals the eurozone is sending almost continuously these days. While the crisis continues to reverberate, the eurozone is clearly on the mend both structurally and cyclically.” (Die Welt sollte sich an den positiven ökonomischen Meldungen erfreuen, die in diesen Tagen nun fast fortlaufend aus der Eurozone kommen. Während die Krise noch immer nachhallt, ist die Eurozone strukturell und konjunkturell auf dem Weg der Besserung.)

Und am Ende des gleichen Artikels heißt es: “What is happening turns out to be pretty much what the proponents of Europe’s cool-headed crisis management predicted. The fiscal and structural repair work is paying off, laying the foundations for sustainable growth. … Despite what the critics of the European crisis management would have us believe, we live in the real world, not in a parallel universe where well-established economic principles no longer apply. [...]

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