Archiv flassbeck-economics | 17.12.2015 (editiert am 25.07.2017)

Schluss mit der Export-Subvention durch die Umsatzsteuer!

Ein Gastbeitrag unseres Lesers Peter Glaser, den wir gerne zur Diskussion stellen.

  1. Vorwort

Die in Deutschland als „Umsatzsteuer“ bezeichnete Steuer ist der Sache nach eine Mehrwertsteuer. Die Unternehmen stellen Rechnungen aus, in denen die im Rechnungsbetrag enthaltene Mehrwertsteuer ausgewiesen wird. Wenn die Mehrwertsteuer auf Einnahmen gegenüber der Mehrwertsteuer auf Ausgaben überwiegt, zahlt das Unternehmen die Differenz an die Finanzbehörden. Im umgekehrten Fall zahlen die Finanzbehörden dem Unternehmen die Differenz aus. Diese Methode ist am weitesten verbreitet und wird beispielsweise von den Mitgliedstaaten der Europäischen Union angewendet (siehe hier). Mit dieser Differenzrechnung soll die Wertschöpfung einer Leistung besteuert werden.

Der Normal-Steuersatz beträgt 19 Prozent. Bestimmte Leistungen werden gemäß § 12 Abs. 2 UStG mit einem ermäßigten Steuersatz von 7 Prozent besteuert oder sind nach $ 4 UStG steuerbefreit. Der Normalsatz von 19 Prozent gilt seit 1. Januar 2007 und der ermäßigte Steuersatz von 7 Prozent findet seit 1. Juli 1983 Anwendung (Quelle Wikipedia).

  1. Erhebung von Umsatzsteuer (=Mehrwertsteuer) auf die Export-Wertschöpfung

Wieso wird die Besteuerung der Wertschöpfung im Fall der Exportleistung nicht vorgenommen? Wenn die in der Exportleistung enthaltene Vorleistung und die darauf entfallende Mehrwertsteuer den Unternehmen im Rahmen der Vorsteuererstattung zurückgezahlt wird, [...]

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