Archiv flassbeck-economics | 12.04.2016 (editiert am 08.06.2016)

Kann der Konsum Amerika auf Kurs halten?

Amerikas Konjunktur scheint erneut zu schwächeln. Die erste offizielle Schätzung des BIP-Wachstums im 1. Quartal wird zwar erst Ende April veröffentlicht werden, doch in den letzten Wochen mehrten sich die Anzeichen dafür, dass die Wirtschaft im Winterquartal kaum vorangekommen ist. Und dabei war die Beschäftigungsentwicklung mit monatlich rund 210.000 neuen Arbeitsplätzen durchaus erfreulich geblieben. Das sollte eigentlich zumindest den privaten Konsum weiter untermauern. Aber auch hier hat es zuletzt einige ernüchternde Signale gegeben, die im ansonsten ohnehin nicht gerade robustem wirtschaftlichen Umfeld auch zu gewisser Besorgnis Anlass geben könnten. Das in den letzten Jahren insgesamt enttäuschende Wachstum der amerikanischen Wirtschaft war insbesondere vom privaten Konsum getragen, der rund 70 Prozent des BIP ausmacht und sich recht stabil entwickelt hat. Wird der Konsum Amerika weiter auf Wachstumskurs halten können? Oder gerät nunmehr auch das wichtigste Standbein der US Konjunktur ins Wanken?

Graphik 1: Der GDPNow Indikator für das erste Quartal bricht ein

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Gewöhnlich ist das GDPNow Prognosemodell der Federal Reserve Bank von Atlanta recht treffsicher. Laufend aktualisiert und wöchentlich veröffentlicht, verwendet das Prognosemodell nämlich genau jene Indikatoren der BIP Komponenten, die auch jeweils in die offizielle BIP Vorabschätzung des Bureau of Economic Analysis mit einfließen werden. [...]

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