Statue von Lagrange in Turin
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Theorie | 08.06.2016 (editiert am 05.08.2016)

Erhaltungsgrößen in der Volkswirtschaftslehre

Von Newton und Lagrange über Debreu bis Stützel und Godley können wir lernen, wie wichtig Erhaltungsgrößen in der Volkswirtschaftslehre sind.

Es ist weithin bekannt, dass die Volkswirtschaftslehre (VWL) im Vergleich zu den Naturwissenschaften das Problem hat, dass kaum kontrollierte Versuche unternommen werden können, um verschiedene Theorien gegeneinander zu testen. Um den Einfluss eines einzelnen Parameters auf das System zu erfahren, können in den Naturwissenschaften – bis auf eben diesen Parameter ‒ identische Versuche durchgeführt werden. Verschiedene Theorien können so relativ eindeutig verworfen werden.

In der Ökonomik hingegen ist dies leider meist nicht möglich. Folglich ist, meinen viele, die Ökonomik ganz und gar eine „weiche“ Wissenschaft, wo alles und jede Hypothese gezeigt oder widerlegt werden kann, wenn man nur eine gute Geschichte erzählt. Wie viel Willkür steckt in der VWL? Was sind einfache Regeln, an die man sich beim ökonomischen Argumentieren halten sollte?

Ich will, motiviert durch die Naturwissenschaften, zeigen, dass es sich lohnt, nach Erhaltungsgrößen zu suchen. Es lässt sich leicht zeigen, dass es einfachste Erhaltungsgrößen in der Ökonomik gibt, die als Rahmen eines jeden ökonomischen Arguments verwendet werden sollten.

Der Lagrange-Formalismus

Insbesondere in der Physik hat sich die Suche nach Erhaltungsgrößen, [...]

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