Bauarbeiter vor den Schweizer Alpen
Europa | 13.06.2016 (editiert am 18.06.2016)

Wie weiter mit der Schweiz?

Die Schweizer Medien sind so im Merkantilismus gefangen, dass sie nicht in der Lage sind, eine ernsthafte Debatte um wirtschaftspolitische Optionen für das Land anzustoßen.

Wir haben in den letzten Tagen in Auszügen eine Studie Heiner Flassbecks und Friedericke Spieckers über ein zukunftsfähiges Wirtschaftsmodell für die Schweiz veröffentlicht. Darin wurde die Befürchtung geäußert, dass sie, von den Medien und den politischen Wettbewerbern (…) für politische Kampagnen nach dem Motto: Nun hat sich die Linke endgültig aus dem Kreis der ernstzunehmenden Parteien verabschiedet missbraucht werden wird.

Schweizer Reaktionen auf die Ökonomen aus dem Norden

Nein, ganz so zurückhaltend drückte sich nicht einmal die „vornehme“ NZZ aus. Im Text von Hansueli Schöchli wurden die Autoren geradezu mit Hohn und Spott übergossen:

„Skurrile Politikempfehlungen, Ladenhüter feilbieten, den Vogel abschiessen, Werbebroschüre, besonders skurril, in der besten Tradition von Baron Münchhausen“,

las man da in dieser Reihenfolge in einem Text, der nicht Kommentar, sondern sachliche Analyse sein wollte.

Da wollte auch der „Blick“ ein paar Tage danach nicht zurückstehen. „Ein deutscher Ökonom namens Heiner Flassbeck“, empörte sich da ein Chefpublizist namens René Lüchinger,  „fordert allen Ernstes höhere Löhne in der Schweiz.“ In seiner Eigenschaft „als unbeteiligter Betrachter dieses hedonistischen Tuns“, [...]

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