Aufruf | 08.07.2016 (editiert am 14.07.2016)

Initiative EUREXIT

Eine Alternative zum EURO fordert ein Aufruf von Politikern, Akademikern, Gewerkschaftern und Vertretern Sozialer Bewegungen. Bei der Initiative handelt es sich um keine formale Organisation oder Partei, sondern um eine informelle Diskussionsgruppe, die Denkanstöße geben möchte, um der ökonomischen und sozialen Misere in der Eurozone wirksam entgegenwirken zu können.

Zu den Erstunterzeichnern gehören auch „Makroskopen“ wie  Heiner Flassbeck, Paul Steinhardt, Martin Höpner und Peter Wahl.

Die Hauptbotschaften des Aufrufs sind:
1. um unkontrollierten oder konfrontativen Brüchen in der EU vorzubeugen, sind auch Änderungen des institutionellen Set-Up des Europäischen Währungssystems unumgänglich. Andernfalls bleibt die Verwirklichung einer sozialen EU blockiert.

2. Vorgeschlagen wird, einzelnen Staaten oder Staatengruppen einen geregelten Ausstieg aus dem Euro zu ermöglichen.

3. Ein neues System muss aber zu Kooperation verpflichten und merkantilistische Politikmodelle vermeiden.

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