Eurozone | 02.09.2016 (editiert am 07.09.2016)

Griechenland: Wie die Zukunft eines Landes zerstört wird

Griechenland ist zwar hierzulande weitgehend aus den Schlagzeilen verschwunden, aber die Krise schwelt weiter. Eine hohe Jugendarbeitslosigkeit und eine wachsende Emigration junger, hochqualifizierter Menschen verdüstern die Zukunftsaussichten des Landes.

„A rich society which does not invest in human resources – especially in its youth – is not reproducing that which enables it to be rich.“

(Hyman Minsky, US-amerikanischer Ökonom, 1985)

Vor etwas mehr als einem Jahr, im Juli 2015, kam es beim Krisengipfel in Brüssel zur Einigung im „Schuldenstreit“ mit Griechenland, bei der sich das Land Auflagen unterwarf, die deutlich über das hinausgingen, was die griechische Bevölkerung gut eine Woche zuvor in einem Referendum als nicht zumutbar abgelehnt hatte. Der Versuch der Tsipras-Regierung, die bisherige Krisentherapie aus „Sparen“, radikalen Kürzungen bei Löhnen, Renten, im Sozialbereich etc. zu stoppen, war damit endgültig gescheitert.

Mittlerweile hat hierzulande das Medieninteresse an Griechenland stark nachgelassen, so dass man den Eindruck gewinnen könnte, das Land hätte die langjährige schwere Wirtschaftskrise hinter sich gelassen und befände sich nun auf dem Wege der Erholung. Dass dies mitnichten so ist, wurde erst kürzlich wieder auf Makroskop gezeigt (vgl. hier und hier). [...]

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