Amerika | 14.10.2016 (editiert am 29.01.2018)

Clinton: Das kleinere Übel für Demokratie und Frieden? -1

Im November wird in den USA ein neuer Präsident gewählt. Die Amerikaner haben die luxuriöse Wahl zwischen Donald Trump und Hillary Clinton. Kann man sich mit Clinton als „dem kleineren Übel“ abfinden?

Längst ist die Grand Old Party zu einer Partei aus Fanatikern des rechten und extrem rechten Flügels geworden, die den Staat möglichst klein halten will. Mehr Austerität, vor allem weniger Sozialhilfe und ausschließlich private Gesundheitsvorsorge sind Kernpunkte des Programms. Dann ist da der Rassismus und die Islamophobie, Misogynie und ein Krieg gegen die (prekarisierten) Frauen, Autoritarismus sowie der Nonsens des Kreationismus der weißen angelsächsischen Protestanten (WASP), die generelle Wissenschaftsfeindlichkeit und der Glaube, der Klimawandel wäre eine Lüge. Donald Trump, der Präsidentschaftskandidat der Republikaner, hat selbst zudem wenig Ahnung von öffentlicher Politik.

Mit einer gewissen Dr. Jill Stein von der grünen Partei gibt es zwar offiziell eine weitere Kandidatin. Doch was von Stein in den letzten 30 Jahren zu hören war, wirkte wenig durchdacht. Dennoch würde Stein mit Abstand die beste oder zumindest die am wenigsten schlimme Präsidentin aus dem Trio Clinton, Trump und Stein geben. Doch Stein hat keine Chance.

Im Zeichen des geringeren Übels

Auf der Seite von Hillary Clinton stehen alle nationalen Zeitungen. [...]

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