Ökologie | 04.10.2016 (editiert am 19.10.2016)

Markt-Glauben, Klima-Krise und Katastrophen-Leugnung – 1

Der Klimawandel erfordert sofortiges globales politisches Handeln, um seine drastischen Auswirkungen zumindest zu begrenzen. Warum keine schnellen Schritte unternommen werden, hat viele Ursachen. Eine dieser Ursachen aber ist, dass die politischen Eliten zunehmend die Welt aus einer neoklassischen Perspektive interpretieren. Die Neoklassik aber ist aufgrund ihrer theoretischen Annahmen blind gegenüber ökologischen Problemen.

Will Denayer hat in einer mehrteiligen Serie (Siehe dazu: Teil 1 / Teil 2 / Teil 3 / Teil 4) einen Überblick über die drohende Klimakatastrophe gegeben. Wenn nur ein Teil seiner Argumente richtig ist, dann befinden wir uns global in einer beängstigenden Situation. Eine Steigerung der weltweiten Durchschnittstemperatur um 3,5 Grad Celsius gilt nach Denayer als „Schwelle zur Auslöschung, da in einer solchen Welt die Nahrungskette zusammenbricht, das Meeresplankton abstirbt und die Temperaturen die terrestrische Vegetation stark begrenze.“ Über diesem Wert haben – so sagt er –noch niemals menschliche Lebewesen in ihrer ganzen Entwicklungsgeschichte existiert. Ein solches Szenario gilt nicht mehr als völlig ausgeschlossen: 2013 wurde von der Internationalen Energieagentur ein Temperaturanstieg von 3,5 Grad Celsius bereits für das Jahr 2035 prognostiziert (hier), einen Überblick über besorgniserregende Szenarien gibt auch Denayer (hier). [...]

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