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EU | 20.04.2017 (editiert am 21.04.2017)

Der Kandidat der extremen Mitte

Macron ist wohl incontournable, sprich unvermeidbar. Mit ihm als Präsident können sich die Franzosen auf Reformen nach dem deutschen Agenda-Muster freuen. Marine LePen wird dann 2022 von niemandem mehr zu stoppen sein.

Die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahl findet am 23. April statt und die Stichwahl dann am 7. Mai. Offiziell gibt es elf Kandidaten, in Wirklichkeit bleiben aber wohl nur zwei übrig: Emmanuel Macron und Marine Le Pen. Alle Vorhersagen deuten darauf hin, dass Macron die zweite Runde gewinnen wird.


Abbildung 1: Wahlabsichten der französischen Bevölkerung für die französische Präsidentschaftswahl

Quelle: Michael Roberts


Abbildung 2: Wahlabsichten der französischen Bevölkerung. Erste und zweite Runde

Quelle: Ouest France


Letztes Jahr verkündeten die Demokraten in den USA, dass sie die Stimmen der „blue-collar“ Arbeitnehmer für die Wahl nicht brauchen, um zu gewinnen. Eine Entfremdung von der Wirklichkeit, Arroganz und ein falsches Gefühl der Unbesiegbarkeit haben dann alles Weitere getan. Hillary Clinton verfügte über mehr als genug Geld für ihre Wahlkampagne, über jeglichen politischen Rückenwind, [...]

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