Aufgelesen | 17.05.2017

Die Anstalt: Faktencheck zum Thema „Löhne“

Die Satiresendung „Die Anstalt“ verweist in ihrem neuen Faktencheck zur Sendung vom 16. Mai auf die von uns zur Verfügung gestellten Daten zum deutschen Lohnrückstand.

In ihrer neuen Sendung (hier) zeigt die Anstalt eine langfristige Darstellung der deutschen Lohnentwicklung.

Da der Vergleich des Reallohnindex und der Produktivität pro Stunde schwierig ist – es ließen sich auch die Reallöhne pro Stunde mit der Produktivität pro Stunde vergleichen -, hat Makroskop für das Redaktionsteam der Anstalt eine exakte Berechnung vorgelegt. Dabei handelt es sich um folgende Grafiken:


Abbildung 1


 


Abbildung 2


 


Abbildung 3


 

 


Abbildung 4


 

Welche Aussagekraft hat die Lohnentwicklung? Wenn man berücksichtigt, was sich seitdem getan hat, also den kulminierten „Lohnrückstand“ der letzten 17 Jahre beziffert, dann wird deutlich, um wieviel die Löhne erhöht werden müssten, um die Verluste – etwa den nicht ausgeschöpften Produktivitätsfortschritt – wieder auszugleichen.

Die Löhne müssten um nahezu 20 Prozent steigen, würde man die Verluste nach 2000 aufholen wollen. Das ist auch die Lücke, die in Europa zu schließen ist.

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