Finanzsystem | 05.05.2017 (editiert am 21.08.2017)

Korrektes Geldverständnis ist unverzichtbar – 1

Die vor kurzem bei Makroskop geführte TARGET2-Debatte bestätigt noch einmal die Notwendigkeit der Klärung des Geldverständnisses. Sie hilft, medialem Alarmismus vorzubeugen.

Das von Keynes in den Mittelpunkt und in der neoklassischen Theorie als weitgehend bedeutungslos beiseite geschobene Thema Geld ist seit der Finanzkrise wieder stärker in den Bereich der Aufmerksamkeit geraten. Die Bewertung der (nicht nur) staatlichen Schulden, der Eurokrise, des Investitionsmangels und vieler anderer ökonomischer Probleme – wie insbesondere die Frage des Wirtschaftswachstums – haben eine enge Beziehung zum Geld.

Die große Wertschätzung bei Makroskop gegenüber geldtheoretischen Fragestellungen drückt sich auch in der Gründung der Georg-Friedrich-Knapp-Gesellschaft aus. Die vor kurzem bei Makroskop mit Beiträgen von Steinhardt, Ehnts und mir geführte TARGET2-Debatte scheint die Notwendigkeit der Klärung des Geldverständnisses noch einmal zu bestätigen. Steinhardt hatte zuvor schon in seiner sechsteiligen Geld-Serie zu vielen geldtheoretischen Fragen Stellung genommen. Ich will versuchen, zu einer weiteren Klärung beizutragen und Ehnts und Steinhardt die Gelegenheit geben, eventuelle Differenzen zu meiner Position zu überprüfen.

Steinhardt hat in seiner Serie über Geld auf der Grundlage der Geldtheorie von Knapp ausgeführt, dass Geld immer eine numerische Quantifizierung in einer bestimmten festgelegten Währung ist. [...]

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