Weltwirtschaft | 27.07.2017 (editiert am 01.08.2017)

Die Weltwirtschaft in der Schulden-Zwangsjacke?

Die Suche nach den Ursachen der säkularen Stagnation treibt viele Ökonomen um. Und sie sind fündig geworden: Es sind die jedes Wirtschaftswachstum erdrückenden weltweiten Schuldenberge.

Das Problem in Zahlen

Betrachten wir uns die wirtschaftliche Entwicklung z.B. der weltweit größten Volkswirtschaft, der USA, über einen längeren Zeitraum anhand einiger dafür als maßgeblich erachteter Kennziffern.


Abbildung 1

BIP Wachstum USA test


Abbildung 2


Abbildung 3


Betrachtet man sich die Entwicklung dieser Indikatoren anhand der Durchschnittswerte über jeweils 10 Jahre, dann erkennt man, dass man, was das Wachstum, die Investitionen und den Einkommenszuwachs der breiten Mehrheit der Gesellschaft angeht, durchweg Treppen nach unten gebaut hat. Ähnlich lesen sich diese Kennziffern auch für andere entwickelte Volkswirtschaften.

Ganz überwiegend werden diese Zahlen von Ökonomen als Ausdruck einer nachlassenden wirtschaftlichen Dynamik entwickelter Volkswirtschaften interpretiert und unter dem Namen der „säkularen Stagnation“ subsumiert. Was aber ist der Grund für diese Ermüdungserscheinungen entwickelter Volkswirtschaften?

Eine steile Hypothese

Das vierteljährlich erscheinende Fachmagazin „The International Economy“(TIE) aus Washington – das sich als Zeitschrift von Ökonomen für Ökonomen versteht – vermutet, [...]

Guter Journalismus hat seinen Preis

Dieser Artikel ist nur für Abonnenten komplett einsehbar.

Anmelden