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Kommentar | 27.10.2017

Gibt es nur eine Alternative im Nirgendwo?

Die Diskussion der Parteien von links bis rechts über die Themen der AfD offenbart eine extreme „Systemschwäche“ der Linken, weil sie vom falschen Kapitalismus reden. Doch auch die Selbstgefälligkeit der Rechten öffnet der AfD Tür und Tor.

Es hat sich eine nur noch gespenstische zu nennende Diskussion in Deutschland über die Frage entwickelt, warum die AfD in den Bundestagswahlen so stark geworden ist und was man gegen das weitere Erstarken dieser Partei tun kann. Dabei arbeiten sich insbesondere die Linken und die Partei Die Linke an der Flüchtlingsfrage ab und werden genau deswegen von den anderen Parteien leicht, mit links quasi, als Alternative erledigt. Die konservativen Parteien haben sich dagegen entschlossen, auch gegenüber der weit rechts angesiedelten Partei die Alternativlosigkeit ihres Ansatzes hervorzuheben, laufen aber genau damit der „Alternative“ der AfD in die Falle.

Beide Positionen, die rechte wie die linke, sind etwa gleich unsinnig.

Bei der Linken (der Partei wie den Linken allgemein) hat der enorme Zuspruch der AfD bei Arbeitern und bei denen, die allgemein der linken Klientel zuzurechnen sind, für enorme Verwirrung gesorgt. Während die einen (insbesondere Lafontaine und Wagenknecht) dafür plädieren, die Sorgen derjenigen ernst zu nehmen, die sich von einem Flüchtlingsstrom wie dem im Jahr 2015 bedroht fühlen, [...]

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