Veranstaltung | 05.01.2018 (editiert am 08.01.2018)

Heiner Flassbeck am 20.01. in Tutzing – Anmeldeschluss 12.01

 Inhalt

Fokus auf Europa: Der französische Präsident Emmanuel Macron will die Eurozone reformieren – und hofft dabei auf den Partner Deutschland. Kann die Bundesregierung Europa gemeinsam mit Frankreich neu denken, um es vor dem Auseinanderbrechen zu bewahren?

Die Ungleichheit steigt in Europa seit Jahrzehnten. Als Gründe dafür werden die Polarisierung der Einkommen durch Globalisierung und technologischen Fortschritt genannt, aber auch die Deregulierung der Arbeitsmärkte sowie Steuerflucht und Lobbyismus. Die Ursachen für zunehmende Ungleichheit sind damit struktureller Natur, sie betreffen die Menschen in ganz Europa.

Dabei befinden sich die EU-Länder in einer Situation gleichzeitiger Kooperation und Konkurrenz: So wird Deutschland vorgeworfen, seine Lohnzurückhaltung bedinge die massiven Exportüberschüsse, welche es gerade südlichen Ländern erschwere, wirtschaftlich wieder auf die Beine zu kommen. Und selbst die Gewerkschaften ziehen nicht an einem Strang: In jedem Land kämpfen sie für bessere Arbeitsbedingungen, aber ihre Mitglieder konkurrieren doch europaweit gegeneinander um die Standortentscheidungen multinationaler Konzerne.

Wie also können Länder in einem Staatenverbund kooperieren und dabei gemeinsam Wege zu mehr sozialer Gerechtigkeit finden? Was steht im Weißbuch der EU, was bringt die neue Europäische Säule der sozialen Rechte? Was bedeutet Macrons Vorstoß für einen gemeinsamen Finanzminister, und was ist die deutsche Antwort darauf? [...]

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