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Eurozone | 27.02.2018

Neubestimmung der Effizienzkriterien

Ob ein ökologisches Investitionsprogramm Einzug in die Politik erhält, hängt auch im großen Maße von der Erneuerungsfähigkeit der SPD ab. Die Agenda eines ökologischen Umbaus der Wirtschaft böte zugleich das programmatische Fundament.

Eines ist doch klar – der ökologische Umbau der Industrie, der Landwirtschaft, der Infrastruktur und des Konsums sind die wichtigste Aufgabe, um unsere Zukunft zu retten, global, regional und lokal. Ohne Katastrophenszenarien aufzumachen: Eine solche Erneuerung ist zwar technologisch und wirtschaftlich möglich. Doch das Zeitfenster für diese Option schließt sich.

Viel wird davon abhängen, ob es auch politisch und kulturell möglich werden wird. Und genau hier bestehen die Hindernisse.

Investitionen und Ökologie: Wachstum? Postwachstum?

Es wäre absurd, die Stabilisierung des Euro, soziale Teilhabe und den ökologischen Umbau als Alternativen gegenüber zu stellen oder gegeneinander aufzurechnen, wie das die Neoklassik in ihren Optimierungsmodellen (Internalisierung externer Kosten) gerne tut. Jeder dieser drei Schwerpunkte einer künftigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung – ökologischer Umbau, Sicherung und qualitative Neugestaltung von Teilhabe und Überwindung der Eurokrise – ist gleichermaßen unverzichtbar. Sie bedingen sich gegenseitig. Man kann keine ganze soziale Teilhabe mit einem halben ökologischem Umbau, mit einer halb zerstörten Erde erreichen, und die gerettete Eurozone ist selbst mit einer geretteten Umwelt keinen Pfennig wert, [...]

Nichts schreibt sich von allein!

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