By Fabio Rodrigues Pozzebom/ - Nicolas Maduro - , CC BY 3.0 br,
Amerika | 20.02.2018 (editiert am 08.02.2019)

Venezuela, eine Diktatur?

Trotz Krise hat Venezuelas Präsident Nicolas Maduro gute Chancen auf einem Verbleib im Amt. Doch die Opposition und ihre internationalen Alliierten wollen den Nachfolger von Chavez um jeden Preis stürzen – allen voran die USA.

In vier der fünf größten Länder Lateinamerikas finden in diesem Jahr Präsidentschaftswahlen statt: Venezuela, Mexico, Kolumbien, und Brasilien. Vor allem venezolanische Karibikstaat wird dabei unter besonderer Beobachtung stehen.

In Venezuela steht nicht fest, ob und wieweit die zerstrittene Opposition sich an den Wahlen im April beteiligen wird. Präsident Nicolas Maduro dürfte somit gute Chancen auf einem Verbleib im Amt haben. Und das, obschon es noch nie in der Geschichte Venezuelas einen Präsidenten gegeben hat, der so heftig und systematisch angegriffen und diffamiert wurde, wie der designierte Nachfolger von Hugo Chavez. Maduro um jeden Preis zu stürzen, bleibt das Ziel der radikalen Opposition und ihrer internationalen Alliierten, allen voran der USA.

Dabei steht Europa nicht abseits. Letzten Herbst hat das Europaparlament den Mehrheitsbeschluss gefasst, – gegen die Stimmen der Linksparteien -, der „demokratischen Opposition“ Venezuelas den Sacharow-Preis zu verleihen. Unter dem Impuls der konservativen spanischen Rajoy-Regierung beteiligt sich die EU an der internationalen Kampagne gegen die „fehlende Demokratie in Venezuela“ und die dort „drohende Diktatur“. [...]

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