Finanzsystem | 08.03.2018 (editiert am 14.03.2018)

HSH Nordbank: Der große Aufreger im Norden

Spiegel Online will die Krise der HSH Nordbank erklären und vergaloppiert sich. Weder die Arbeitsweise von Banken, noch deren Einbettung in unser modernes Geldsystem werden zur Kenntnis genommen.

Danke für den Verkauf, liebe Bundesländer, danke für den Druck, liebe EU, ohne den doch alles noch viel schlimmer geworden wäre. So in etwa kommentiert Tim Bartz auf Spiegel Online Ende Februar 2018 den Verkauf der HSH Nordbank durch die beiden Eigner, die Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein. Denn Verkauf oder Abwicklung – es seien die einzigen Alternativen gewesen.

Nicht nur der Kommentator Bartz, auch die vielen Leser, die ihre Kommentare posten, führen immer wieder eine allseits beliebte Erzählung an: die von dem Steuerzahler, der letztlich den Schaden zu tragen habe.

Nicht nur dieses Ereignis, auch viele andere Banken betreffende Katastrophenszenarien der jüngeren Vergangenheit, werfen grundsätzliche Fragen auf, deren Beantwortung Voraussetzung einer soliden Bewertung darstellt.

  • Wo ist welcher Schaden entstanden?
  • Was haben der Steuerzahler, die Steuerzahlerin mit dem Schaden zu tun?
  • Gibt es  Alternativen zum gegenwärtigen Umgang mit der Malaise der HSH Nordbank?

Kreditausfall

Man wird den Themenkomplex HSH Nordbank nicht angemessen würdigen können, [...]

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