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Soziales | 09.03.2018 (editiert am 14.03.2018)

Nachfrage, Bedürfnisse und Vertrauen

Arbeit hat seit Menschengedenken zwei Funktionen: Zeug herstellen und die Gesellschaft organisieren und zwar möglichst artgerecht, und so, dass das soziale Vertrauenskapital gestärkt wird.

Seit Adam Smith haben wir uns angewöhnt, Wirtschaft mit Marktwirtschaft gleich zu setzen. Und inzwischen stehen wir ganz im Banne der globalisierten Marktwirtschaft. Doch diese ist nur das Sahnehäubchen obendrauf, oder vielmehr die vergifte Kirsche. Denn die Wirtschaft baut sich noch immer von unten auf: Familie, Großfamilie, Nachbarschaft, Quartier, Region, Land, Welt.

Bis und mit Nachbarschaft reden wir von geldloser Subsistenzwirtschaft. Danach fängt die Geld- oder Marktwirtschaft an. Das können zunächst auch regionale Währungen sein. Auf der Stufe Land brauchen wir eine nationale Währung und um in der Weltwirtschaft mitzumachen, sind wir auf Devisen angewiesen. Der Kampf um Devisen heißt auch Standortwettbewerb.

Heute sind fast alle Ökonomen und Wirtschaftspolitiker davon überzeugt, dass Entwicklung und Beschäftigung nur um den Sieg im Kampf um die Devisen zu haben sind.

Dabei übersehen sie, dass wir in diesem Kampf um das Sahnehäubchen den Boden der Torte zu zerstören – die Familien, Vereine, Nachbarschaften, die Regionen, ja sogar die Länder werden in ihrer Leistungsfähigkeit geschwächt. Die Marktökonomen sehen das nicht. Sie sehen nur, [...]

Nichts schreibt sich von allein!

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