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Länder | 11.04.2018 (editiert am 12.04.2018)

Für die Schweiz ist Einwanderung zur Droge geworden

Das „Modell Schweiz“ funktioniert nur noch durch Einwanderung. 60.000 netto pro Jahr müssen es schon sein, sonst brechen neben den Staatsfinanzen auch noch die Sozialsysteme zusammen.

Seit 2002 das Personenfreizügigkeitsabkommen mit der EU in Kraft getreten ist, sind im Schnitt jährlich rund 77.000 Menschen in die Schweiz eingewandert. Das sind nicht nur 77.000 zusätzliche Konsumenten, sondern Leute, die sich erst einmal einrichten müssen – sie brauchen neue Wohnungen und Möbel, müssen die Kinder zur Schule schicken, es braucht neue Schulhäuser, Straßen, Verkehrsmittel usw. Das läppert sich: Da ist zunächst einmal das Eintrittsgeld, das die Neuen den eingesessenen Grundbesitzer entrichten müssen.

Der Schweizer beansprucht pro Kopf 59 Quadratmeter Bruttogeschossfläche Wohnraum. Zuwanderer müssen sich vermutlich mit etwas weniger zufrieden geben – schätzungsweise mit 50 m2 – dafür siedeln sie sich meistens in den teuren Ballungszentren an, dort wo ihre Jobs sind. Dazu kommen noch etwa 10 Quadratmeter Büro- und Verkaufsfläche. Bei einer Ausnützungsziffer von 2 beanspruchen die Zuzügler pro Kopf 30 Quadratmeter Bauland, das in Zürich oder Genf rund 5000 Franken und im Schnitt der Ballungsgebiete vielleicht etwa 4000 Franken kostet.

120.000 Franken Eintrittspreis

Das sind wir also schon mal bei einem Eintrittspreis von rund 120.000 Franken pro Einwanderer oder gut 9 Milliarden Franken Abgaben an die „Landvögte“. [...]

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