Aufgelesen | 18.05.2018 (editiert am 20.05.2018)

Ein Buch zum Ärgern

Unter dem Deckmantel, Brücken bauen zu wollen, wird der Keynesianismus als Befürworter einer Form der „Gemeinwirtschaft“ diskreditiert, die die Tendenz habe, „intellektuelle, religiöse und politische Freiheitsrechte“ auszuhöhlen.

Im ersten Teil der Besprechung des Buches Euro: Kampf der Wirtschaftskulturen habe ich es all denjenigen zur Lektüre empfohlen, die ihre Freude daran haben, sich gerne in einen Zustand der ungläubigen Verwunderung versetzen zu lassen. Heute möchte ich darlegen, dass sich das Buch auch ganz ausgezeichnet für diejenigen eignet, die erleben möchten, wie genau sich das Gefühl des „heiligen Zorns“ anfühlt.

Eine gemeinsame ökonomische Sprache für EUropa

Der Liberalismus ist die Leitkultur der sogenannten westlichen Welt. In ihrem Zentrum steht das nach Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung  lechzende Individuum und, damit notwendig verbunden, die kompromisslose Verteidigung seiner Freiheit. Genauer, der Freiheit genau das zu tun und das zu lassen, was das selbstbestimmte Individuum selbst wirklich will.

Nun beruhen Handlungen sicherlich oft auch auf Meinungen der handelnden Individuen. Verständlich, dass daher der überzeugte Liberale darauf pocht, auch diesen mentalen Zustand von jeglichem Zwang zu befreien. Während Meinungen in der vorliberalen Zeit noch an der Realität scheitern konnten, sind nun die Adjektive „wahr“ und „falsch“ als das erkannt, [...]

Nichts schreibt sich von allein!

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