Aufgelesen | 08.05.2018 (editiert am 09.05.2018)

Mit einem Donut die Welt retten?

Auf der Suche nach einer Antwort auf die größten Fragen unserer Zeit soll ein Donut helfen. Der Guardian ist überzeugt und tauft die Ökonomin Kate Raworth zum Keynes des 21. Jahrhunderts. Wie berechtigt ist die Begeisterung über „Die Donut-Ökonomie“?

Das Buch „Die Donut-Ökonomie“ (Doughnut Economics) der Cambridge-Ökonomin Kate Raworth schlägt hohe Wellen. Im britischen Guardian wird sie als „John Maynard Keynes des 21. Jahrhunderts“ gepriesen. Derzeit ist Raworth auf Einladung des Netzwerks Plurale Ökonomik auf Lesereise. Was sind die innovativen Inhalte der Donut-Ökonomie und warum begeistert sie so sehr?

Raworth begibt sich auf die Suche nach einer Antwort auf eine der größten Fragen unserer Zeit: Wie können wir die Umweltzerstörung und den Klimawandel stoppen und gleichzeitig die globale Armut überwinden? Damit dockt Raworth direkt an die Agenda 2030 und die 17 Nachhaltigen Entwicklungsziele an.

Der Donut – neue Perspektiven auf Gesellschaft und Wirtschaft

Im Zentrum ihrer Analyse steht das Konzept einer simplen Grafik, die optisch einem Donut gleicht. Sie soll die globalen Klima-, Umwelt- und Armutsprobleme veranschaulichen und dabei einen „sicheren und gerechten Raum für die Menschheit“ aufzeigen.

Abbildung 1
Quelle: http://www.hanser-literaturverlage.de/files/978-3-446-25845-7-xxl_leseprobe.pdf S.
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