Bild: Martin Heinlein via flickr / CC BY-SA 2.0
Linke Strategiedebatte | 30.08.2018 (editiert am 05.09.2018)

Dafür aufstehen!

Die Beteiligung an #aufstehen lohnt sich für alle jene, die eine grundlegend andere Wirtschaftspolitik wünschen. Aber es gibt noch weitere Gründe für die Sammlungsbewegung.

Die Makroskop-Redaktion hat jüngst gefragt, für welche Inhalte #aufstehen eintritt, insbesondere in Bezug auf die Wirtschaftspolitik. Die Frage ist nicht ohne weiteres zu beantworten, da die Initiatoren der Sammlungsbewegung um Sahra Wagenknecht bewusst darauf verzichten, gleich mit einem ausformulierten Programm anzutreten. Letzteres soll sich die Bewegung ja selbst erarbeiten, unter Beteiligung ihrer zahlenmäßig rasch wachsenden Unterstützerschar.

Zum Start am 4. September wird daher nur ein kurzer Gründungsaufruf erscheinen, mit sehr knappen Aussagen. Trotzdem dürfte deutlich werden, dass es inhaltlich erhebliche Schnittmengen zwischen Sammlungsbewegung und den auf Makroskop vertretenen Positionen geben wird. Strategisch und prozedural allerdings wird #aufstehen andere Wege beschreiten.

Inhaltlich:  Eine andere Sozial- und (auch Außen-) Wirtschaftspolitik

Übereinstimmung besteht eindeutig in Bezug auf die Unzufriedenheit mit der aktuellen Wirtschaftspolitik. Sowohl Aufstehen-Unterstützer als auch Makroskop-Autoren wenden sich vielfach gegen den deutschen Exportismus, der mit seiner Dumpingpolitik in Bezug auf Löhne und Sozialleistungen nicht nur die europäischen Nachbarländer in den Ruin treibt, sondern ebenso dafür sorgt, [...]

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