Audio | 23.08.2018

Ende gut, alles gut?

In dieser Woche sind die Griechenlandhilfen der EU ausgelaufen. Nun muss sich das Land wieder selbst Geld auf dem internationalen Kapitalmarkt leihen. Doch was ändert sich tatsächlich mit dem Ende der Rettungspakete?

Solange sich an der Wirtschaftspolitik insgesamt für die Eurozone nichts ändert, ist das ein symbolischer Akt. – Heiner Flassbeck

Für die ersten zwei Jahre erhält Griechenland zunächst noch einmal zusätzlich 15 Milliarden. Dieser Übergangspuffer bindet die griechische Wirtschaftspolitik auch weiterhin an internationale Sparvorgaben. Dabei leidet insbesondere die griechische Bevölkerung unter Rentenkürzungen, der hohen Arbeitslosigkeit und dem maroden Gesundheitssystem. Nach Zahlen von Eurostat ist jeder Dritte Grieche von Armut bedroht. Wie dieser Situation zu begegnen sei, ist auch unter Ökonomen umstritten. Mit Heiner Flassbeck hat detektor.fm-Moderator David Seeberg über die Rettungspakete und eine andere EU-Wirtschaftspolitik gesprochen.

Wir müssen einfach begreifen, dass diese Länder nicht von sich aus und weil sie ein paar Reformen durchführen in eine vernünftige Wirtschaftslage kommen. Wachstum gibt es immer nur dann, wenn irgendjemand Schulden macht. – Heiner Flassbeck

Das Interview finden Sie hier. [...]

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