Das Treasury Building in Washington, DC., Bild: istock.com/LIVINUS
Treasury Report | 24.10.2018 (editiert am 29.10.2018)

„The Germans are bad, very bad“

Das amerikanische Finanzministerium hat in seinem jüngsten „Currency Report“ eine erstaunlich korrekte Analyse der europäischen Krise abgeliefert. Warum nur wollen die Europäer das nicht begreifen?

Was der amerikanische Präsident schon im Mai 2017 wusste, hat jetzt ein offizieller amerikanischer Report bestätigt: „The Germans are bad, very bad“. Im sogenannten Currency Report, den das amerikanische Schatzamt jedes halbe Jahr an den Kongress übermittelt, werden Trumps Worte zwar nicht wiederholt, doch die Botschaft ist die Gleiche.

Nun ist es nicht das erste Mal, dass in einem solchen Report Deutschland kritisiert wird, aber die Art und Weise wie das jetzt getan wird, zeigt doch, dass die amerikanische Administration inzwischen viel besser versteht, was in der Eurozone passiert ist, als vorher. Dass die deutschen Medien und die deutsche Politik dazu dröhnend schweigen, spricht Bände.

Warum verstehen nur die Amerikaner, was in Europa passiert?

Mehr als erstaunlich ist, dass die US-Administration offenbar viel besser versteht, was in der Eurozone passiert ist, als die Mitglieder der Eurozone selbst. Mit einer so offenen und klaren Kritik an Deutschland ist bisher keines der Eurozonen-Länder, die unter der deutschen Politik unmittelbar leiden, hervorgetreten. Die Treasury schreibt in ihrem Deutschland-Kapitel:

„Over the long run,

[...]

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