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Brexit | 25.01.2019 (editiert am 05.02.2019)

Der Brexit – und das Ende der Welt

Der Brexit ist ein epochales Ereignis. Daher können das „Chaos“ in Großbritannien und die vielen emotionalen Reaktionen von EUropäern kurz vor der Finalisierung des Austritts kaum überraschen. Welche Auswirkungen auf die Realwirtschaft aber sind wirklich zu erwarten?

Den Briten wurde am 23. Juni 2016 eine recht einfache Frage gestellt:

„Soll das Vereinigte Königreich Mitglied der Europäischen Union bleiben oder die Europäische Union verlassen?“

Auf diese Frage konnten sie lediglich mit „Austritt“ oder „Verbleib“ antworten. 72,2 Prozent der Wahlberechtigten war die Frage nach dem Austritt/Verbleib Großbritanniens in der EU wichtig genug, um von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Völlig unerwartet entschied sich eine Mehrheit dieser Wähler (51,9 Prozent) für einen Austritt.

Da das Ergebnis des Referendums nicht rechtsverbindlich war, musste auch das britische Parlament über den Austritt aus der EU abstimmen. Das entsprechende Gesetz, das die Regierung ermächtigte, mit der EU in die vertraglich vorgesehenen Austrittsverhandlungen einzutreten, wurde am 8. Februar 2017 von einer Mehrheit von 494 gegen eine Minderheit von 122 der Stimmen der Abgeordneten des britischen Parlaments verabschiedet.

Eine Frage der Demokratie

Der Brexit ist zweifelsohne ein in seiner politischen Tragweite kaum zu überschätzendes historisches Ereignis. [...]

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