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MMT: Theorie mit Sprengstoff | 22.03.2019 (editiert am 19.04.2019)

Die MMT schlägt hohe Wellen

Die MMT hat nun auch beim Handelsblatt ihren Einzug gehalten. Die Frage allerdings ist, ob der MMT und ihren wirtschaftspolitischen Implikationen damit ein Dienst oder doch eher ein Bärendienst erwiesen wurde.

Wer nicht gerade MAKROSKOP-Leser ist, hat wahrscheinlich bis vor kurzem in Deutschland von der „Modern Monetary Theory (MMT)“ noch nichts gehört. Das hat sich mit der Veröffentlichung eines Interviews mit Stephanie Kelton – einer der bekanntesten Vertreter der MMT – in der Süddeutschen Zeitung (SZ) und nun mit einem Artikel von Norbert Häring im Handelsblatt geändert.

Nun ist kein Geheimnis, dass auf MAKROSKOP auch prominente Repräsentanten der MMT – wie etwa Bill Mitchell – zu Wort kommen und auch viele andere MAKROSKOP-Autoren mit deren Aussagen zur Funktionsweise moderner Währungssysteme grundsätzlich übereinstimmen.

Es ist daher prima facie zu begrüßen, wenn mit solchen Publikationen ein größeres Publikum darüber informiert wird, dass es eine zur hegemonialen Neoklassik alternative Ökonomik gibt.

Politisch wichtig ist diese Tatsache, weil sich aus der MMT wirtschaftspolitische Empfehlungen ableiten lassen, die in krassem Widerspruch zu denen stehen, die gewöhnlicher Weise – und insbesondere in Leitmedien wie der SZ und dem Handelsblatt – als die einzig denkbare vernünftige Wirtschaftspolitik propagiert werden. [...]

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