Bild: andlun1 via flickr / CC BY-NC 2.0
Länder | 26.03.2019 (editiert am 12.04.2019)

Krise in Palästina – Die wirtschaftliche Entwicklung

Palästina leidet an mindestens zwei Dingen: Einer enormen Instabilität der Lohn- und Preisentwicklung sowie einem hohen Außenhandelsdefizit, das größtenteils Israel geschuldet ist. Das macht in dem zerstückelten Land die Entwicklung einer eigenen Industrie  quasi unmöglich.

Das Palestine Economic Policy Institute (MAS) bat uns um eine Studie zu den Voraussetzungen einer Kapitalmarktfinanzierung des palästinensischen Staates. Entstanden ist eine ernüchternde Analyse der ökonomischen Entwicklung der vergangenen 25 Jahre, die man hier herunterladen kann. Auf MAKROSKOP stellen wir in einem Dreiteiler die wichtigsten Ergebnisse vor, und bieten den Lesern einen Überblick über die Entwicklung in einem Land, das von zahlreichen Problemen arg gebeutelt ist. Im ersten Teil präsentieren wir den ökonomischen Status Quo. Im zweiten Teil gehen wir zu den institutionellen Rahmenbedingungen über, die im sogenannten Pariser Protokoll festgelegt sind, bevor wir im dritten Teil mit unserem Fazit enden.

Einige Grundlagen zum besseren Verständnis

Der Kapitalmarkt ist der Markt, an dem langfristige Anleihen mit einer Laufzeit von mehr als 2 Jahren gehandelt werden. Es geht also primär um die Frage nach einer Staatsfinanzierung über die Herausgabe von Anleihen mit längerer Laufzeit. Dabei muss man sich über einige ganz besondere Umstände klar werden, die sowohl unsere Fragestellung als auch die wirtschaftliche Entwicklung im Allgemeinen betreffen. [...]

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