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Kommentar | 11.04.2019 (editiert am 15.04.2019)

Der Hausverstand und die gesamtwirtschaftliche Logik

Das Unwissen in der Politik und die Unfähigkeit der Politiker, die vitalen Fragen der Gesellschaft mit den Bürgern offen zu diskutieren, scheinen von Tag zu Tag größer zu werden. Wie kann es sein, dass moderne Gesellschaften bei einfachen Einsichten so fundamental versagen?

Einer unserer Leser und Förderer, ein mittelständischer Unternehmer aus Österreich, hatte genug von den Sprüchen der Politiker und schrieb einen langen Brief direkt an die Partei in Österreich, die sich als Interessenvertreter der Unternehmen versteht, die ÖVP. Er begann mit einer einfachen Feststellung:

„Da wir als Nation insgesamt einen Einnahmenüberschuss haben, ist es notwendig, sich darüber Gedanken zu machen, wer ein Einnahmendefizit hat (also wer die Schulden macht.)“

Er erklärte dann den entscheidenden Zusammenhang (den ich leicht gekürzt habe) folgendermaßen:

„Es mag für viele verstörend sein, aber jede Marktwirtschaft muss ein Problem lösen und dies ist das Sparproblem, weil „unter seinen Verhältnis zu leben“, den Güteraustausch reduziert. In einer funktionierenden Marktwirtschaft löst der Unternehmenssektor das Problem des Sparens des privaten Sektors durch eigene Verschuldung. Da der Unternehmenssektor in Österreich immer noch zu wenig investiert, ist es weiter notwendig, dass der Staat ein „Haushaltsdefizit“ hat. Wenn die Neue ÖVP weiter auf einem ausgeglichenen öffentlichen Haushalt besteht,

[...]

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