Veranstaltung | 24.04.2019 (editiert am 28.04.2019)

Paul Steinhardt am 28.04. auf dem Aufstehen-Kongress in Berlin

Inhalt

Aufstehen Berlin macht es sich nicht leicht, denn sie wollen eben nicht nur protestieren, sondern sie wollen die Fragen formulieren, die sich keine der etablierten Parteien mehr stellt, für die aber die (heute noch) schweigende Mehrheit in der Gesellschaft Antworten braucht und fordert.

Was erwartet Sie? Welche Fragen werden gestellt?

  • Wie könnte eine zukünftige Wirtschafts- bzw. Finanz- und Fiskalpolitik neue soziale Errungenschaften möglich machen?
  • Wie werden wir uns als Bewegung an der Seite des Trägervereins organisieren?

Für die Eröffnungsvorträge sind folgende Referenten geplant:

  • Wolfgang Zarnack als Mitglied des Vorstands des Aufstehen Trägervereins, der zu den Zielen und der Organisation der Bewegung sprechen wird;
  • Bärbel Lange als Mitglied des Landesvorstandes der GEW, die ihre Sicht auf und Erwartung an Aufstehen darstellen wird;
  • Paul Steinhardt, Mitherausgeber von „MAKROSKOP“, der die Möglichkeiten einer neuen Wirtschafts- und Geldpolitik als Grundlage für die zukünftigen sozialen Ziele unserer Bewegung umreißen wird.

Anschließend wird gemeinsam mit:

  • Wibke Werner als stellv. Geschäftsführerin des Berliner Mietervereins;
  • Uwe Hiksch als Mitglied im Bundesvorstand der „Naturfreunde“;
  • Michael Prütz von der Initiative für das Volksbegehren „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“

in den folgenden 6 Workshops diskutiert:

  1. Workshop „Wirtschaft und Soziales“: Wie können uns eine innovative und nachhaltige moderne Wirtschaft und ein flankierender Staat durch Investitionen in die Zukunft bei dem Ausbau und der Erweiterung sozialer und demokratischer Strukturen in Deutschland und der EU behilflich sein?
  2. Workshop „Bewegung und Organisation“: Wie können unsere Organisationsstrukturen legitimiert werden und damit unseren Zielen, Bündnisse mit anderen Organisationen für gemeinsame Ziele und Aktionen zu schmieden, dienlich sein?
  3. Workshop „Frieden“: Wie können wir die Spaltung der Friedenskräfte überwinden, um mit potentiellen Partnern gemeinsame Aktionen im Kampf um Frieden zu planen und zu gestalten?
  4. Workshop „Migration“: Wie können wir einen friedlichen Dialog über Meinungsunterschiede hinweg für eine durchdachte Migrationspolitik gestalten, die alle Interessen in den Blick nimmt: die Interessen der Migrierenden, der Menschen in den Herkunftsländern und der Menschen in den Zielländern von Migration?
  5. Workshop „Umwelt und Tierschutz“: Wie können wir wirklich frei wählen, was wir essen und was wir damit anrichten? Wie sehr bestimmen „Lebensmittelkonzerne“ und „Lebensmitteldiscounter“, was wir konsumieren? Wie können wir als Konsumenten die Produktions- und Vermarktungsketten und deren politische Rahmenbedingungen ändern?
  6. Workshop „Wohnen“: Wie konnte diese verheerende Wohnungskrise in Berlin passieren, indem in den letzten 10 Jahren nur 60.000 Wohnungen neu gebaut wurden bei einem Zuzug von mehr als 300.000 Menschen? Wessen Verantwortung war das? Wie kommen wir da so schnell wie möglich wieder heraus? Sind Enteignungen wirklich der effektivste Weg?

Für die Abschlussreferate sind folgende Referenten geplant:

  • Laura Laabs, als Mitstreiterin von Aufstehen Neukölln;
  • Michael Prütz von „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“

 


Termin

Sonntag, den 28.04.2019, 10.30 Uhr bis 18.30 Uhr


Veranstaltungsort

Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin (Nähe Ostbahnhof)


Veranstalter

Aufstehen Berlin


Es wird kein Eintritt erhoben (Spende am Eingang jedoch wünschenswert)
Anmeldung unter berlin-kongress@aufstehen.de wünschenswert (unter Angabe der präferierten Workshops) – Spontane Teilnahme jedoch auch möglich
Die Versorgung mit Essen und Trinken ist gegen schmales Entgelt sichergestellt.

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