Veranstaltung | 18.04.2019

Revolution oder Gang durch die Mitte – Ist der Neoliberalismus am Ende?

Inhalt

Längst sind die Leitplanken einer verantwortungsvollen Politik ausgemacht, aber dennoch nimmt seit über dreißig Jahren das Wohlstandgefälle stetig zu – und zwar weltweit. Für immer mehr Menschen in allen Teilen der Welt bedeutet dies heftigste Einschränkungen in sämtlichen Lebensbereichen – von Bildungs- und Gesundheitsfragen, bis hin zur kulturellen und gesellschaftlichen Teilhabe. Gleichzeitig lassen sich die bekannten und wissenschaftlich fundierten Auswirkungen eines vom sogenannten Westen maßgeblich verursachten hemmungslosen Ressourceneinsatzes kaum anders deuten, als dass es gerade in den industrialisierten Ländern zwingend und rasch zu einem Umdenken kommen muss, um Ökosysteme, Kreisläufe, Flora und Fauna nicht vollkommen einem grassierendem billigem und kurzfristigen Konsumismus preiszugeben und nachfolgende Generationen in ihren Möglichkeiten die Welt zu Gestalten nicht vollkommen einzuschränken. Mit beiden Komplexen eng verwoben sind kriegerische Auseinandersetzungen, die mittlerweile nur noch mühsam unter der Tarnkappe der Menschenrechte geführt werden können, tatsächlich aber den Zugang zu Ressourcen und Bodenschätzen sichern sollen – beschönigend „Geopolitik“ genannt.

Wie kommt es, dass trotz Bekanntheit dieser Themenfelder als Ursprung der allermeisten und dringendsten Probleme keinerlei Politik sichtbar wird, um ihnen nachhaltig Herr zu werden und welche Maßnahmen müssten eigentlich ergriffen werden? Sind die politischen Systeme überhaupt noch in der Lage diese Probleme zu lösen und wenn ja, warum passiert nichts?

Diesen Fragen gehen die Referenten auf dem „WESTEND Wortwechsel 2019“ in den Räumen der evangelischen Akademie Frankfurt mit nach. Am Samstag, den 21. September von 9 bis 18 Uhr erwartet Sie ein umfangreiches Programm inklusive Tagungsgetränken und Verpflegung mit folgenden Teilnehmern:

  • Efklidis Zakalotos (Finanzminister von Griechenland)
  • Heiner Flassbeck (Herausgeber Makroskop und ehemaliger Chef- der UNCTAD in Genf
  • Moshe Zuckermann (Professor für Geschichte und Philosophie an der Universität Tel Aviv)
  • Jürgen Trittin (MdB und ehemaliger deutscher Umweltminister)
  • Sebastian Becker, (Herausgeber der Studie „Digitaler Strukturwandel und der Sozialstaat im 21. Jahrhundert“ Deutsche Bank Research)

Termin

Samstag, 21. September 2019, 9 – 18 Uhr


Veranstaltungsort

Räume der evangelischen Akademie Frankfurt


Veranstalter

Westend Verlag


Teilnahme kostenpflichtig. Bis Ende April hier Frühbucherrabatt sichern (179 € anstatt 199 €).

Weitere Informationen hier.

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