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Ökologie | 27.05.2019

Klimaschutz, der nicht weh tut – den gibt es nicht!

Wer dachte, die Konfusion der öffentlichen und politischen Debatte über makroökonomische Zusammenhänge sei nicht mehr zu überbieten, wird in diesen Tagen eines besseren belehrt. Die Konfusion in Sachen Klimawandel und Umweltschutz ist noch viel größer.

Zunächst zu den Fakten – und die Fakten sind trist. Ohne dass es die deutsche Öffentlichkeit zur Kenntnis genommen hat, wurden von der Internationalen Energieagentur (IEA) vor einiger Zeit die Zahlen zu den globalen Emissionen an CO2 durch den Verbrauch fossiler Energieträger für 2018 und die Jahre davor veröffentlicht. Das Ergebnis ist ernüchternd (siehe die Abbildung aus dem IEA-Bericht).

Abgesehen von dem konjunkturellen Einbruch des Jahres 2009 und der europäischen Wirtschaftskrise 2014 bis 2016 gibt es nichts, was zu der Hoffnung Anlass gäbe, die globale Gemeinschaft, die über das Thema Klimawandel in den hier abgebildeten dreißig Jahren unendlich viel geredet hat, sei in der Lage, ihre auf fossile Energie ausgerichtete Wirtschaftsweise zu ändern.



Dass sie es nicht tut, ist allerdings vollkommen konsequent, weil sich der reale Preis für fossile Energieträger seit Beginn der siebziger Jahre nicht erhöht hat. Warum sollte irgendjemand auf dieser Welt Öl, Kohle und Gas einsparen, [...]

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