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Greta und der Klimawandel   | 16.05.2019 (editiert am 05.06.2019)

Was wissen wir und was die Wissenschaft?

Aufklärung, Weltoffenheit und Wissenschaft werden gegen Populismus, Fake News, Verschwörungstheorien und Hassbotschaften in Stellung gebracht. Doch der Stellungskrieg erschöpft sich in Deklamation.

Wenn es nach den Leitmedien und den tonangebenden Politikern der westlichen Welt ginge, gäbe es derzeit keine größere Aufgabe, als deren Werte zu bewahren: Freiheit, Demokratie, Weltoffenheit, Modernität und nicht zuletzt die Aufklärung, der wir das alles zu verdanken hätten. Und natürlich gehe es bei alledem auch um den Wohlstand, der mit diesen Werten verbunden und eigentlich nur durch die konsequente Treue ihnen gegenüber zu erklären sei.

Doch die Werte seien bedroht, nicht allein durch die notorischen Islamisten, sondern zunehmend auch durch Populisten und, noch mehr, durch finstere Autokraten: Xi Jinping, Viktor Orbán, Wladimir Putin und schließlich auch Donald Trump. Letzterer, so die immer wieder nahegelegte, wenn nicht gar als Gewissheit gehandelte Vermutung, vermochte sich als Putins Manchurian Candidate in die Kommandozentrale des Westens zu mogeln. Zumindest diese Verschwörungstheorie verfällt nicht dem ansonsten gnadenlos exekutiertem Verdikt gegen solche.

Da mag auf der anderen Seite ein Emmanuel Macron — wozu die Verfassung der V. Republik schon einigen Raum gibt — so selbstherrlich regieren und gewalttätig agieren wie er mag: aus der Rolle des Lieblings-Poster Boys des Liberalismus mag man ihn nicht fallen lassen. [...]

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