Veranstaltung | 24.06.2019

Die Sehnsucht nach der schwarzen Null – Tagesseminar am 6. Juli in Freiburg

Jeder hat gerne etwas auf der hohen Kante. Deshalb leuchtet es ein, dass der Staat sparen sollte, statt Schulden zu machen. Was aber, wenn Staatsschulden eine andere Qualität haben als private Schulden? Wenn diese Schulden in der eigenen Währung nie zurückgezahlt werden müssen, sie aber jederzeit zurückgezahlt werden könnten? Was, wenn ein sparender Staat seiner Verantwortung für zukünftige Generationen nicht nachkommt, weil er die Infrastruktur verkommen lässt und Investitionen in Bildung vernachlässigt?

Im Rahmen unseres Grundlagenseminars am 6. Juli 2019 wollen wir genau diese Fragen diskutieren. Wir versprechen den Teilnehmern überraschende Einsichten. Sie werden Geld als Steuerungsmittel des Staates kennenlernen – ein Instrument des Staates, das unseren Demokratien neue Optionen eröffnet. Als Basis hierfür werden die Referenten die Grundlagen der Staatsfinanzierung erläutern und dabei unter anderem zeigen, wie ein staatliches Haushaltsdefizit mit dem Vermögenszuwachs im nichtstaatlichen Sektor zusammenhängt.

Referenten sind Dr. Dirk Ehnts  (Dozent an der TU Chemnitz),  Dr. Günther Grunert (Sozioökonom und Sozialwissenschaftler, Publizist), Dr. Michael Paetz (Dozent an der Universität Hamburg tätig, Initiator des Erklär-Blogs was-ist-geld.de) und Prof. Dr. Oliver Landmann (Direktor der Abteilung für Wirtschaftstheorie am Institut für Allgemeine Wirtschaftsforschung an der Universität Freiburg).

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Eine Anmeldung ist erforderlich (per Mail an kontakt@freiburger-diskurse.de). 

Weitere Infos hier.


Termin

Samstag, 6. Juli 2019, 9 – 17 Uhr


Veranstaltungsort

Universität Freiburg – KG I, HS 1009


Veranstalter

Freiburger Diskurse e. V.

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